Beatz und Kekse schafft Bionade ab
]Das Beatz und Kekse (“plattenladen · café · bar“) in der Wuppertaler Luisenstraße hat die bekannte Bionade aus dem Programm genommen. Neben geschmacklichen und inhaltlichen Gründen (Zuckeranteil, Öko-Test Urteil nur “Befriedigend”) war vor allem die zunehmende Kommerziealisierung ausschlaggebend. Bionade indes klagte eifrig gegen vermeintliche Nachahmer, fing an, die Vertriebswege von Coca-Cola zu nutzen, ließ sich von McDonalds ins Programm aufnehmen und erhöhte erst vor kurzem drastisch seine Preise (von 59 auf 79 Cent). Begründung: „Das Original muss immer am teuersten sein“ (Bionade-Chef Peter Kowalsky zur FAZ).
Ich will nicht so tun, als wäre ich der große Warner gewesen. Aber tatsächlich bedeutet ein “Bio” im Namen nicht automatisch gut. Das Urteil der Zeitung Öko-Test zeigt, dass eben Bio nicht gleich Qualität bedeutet. Und wenn dazu noch eine Zusammenarbeit mit Coca-Cola oder McDonalds kommt, und Bionade-Chef Peter Kowalsky solche an dem amerikanischen Markt erinnerden Äußerungen von sich gibt, muss man der Bionade konsequent den Laufpass geben. Nicht nur als Cafè oder Bar, sondern auch als Verbraucher. Ich finde es gut, dass das Beatz und Kekse hier eine Vorreiterrolle einnimmt.
Alternativ gibt es jetzt Produkte von Voelkel und dem Wuppertaler FairHandelshaus GEPA. Auf diese bin ich gespannt und freue mich auf meinen nächsten Besuch im Beatz und Kekse.
Den ganzen Artikel lesen: Bye Bye Bionade!
Bald im Kino: Rumba
Meinen letzten Trailer, beziehungsweise meinen letzten Film habe ich am 09.August geschrieben (talflimmern: Cassandras Traum). Dies ist lange her, daher folgt jetzt wieder was.
Gerade ist mir der Newsletter von X Verleih in mein E-Mailfach geflattert, und diese E-Mail enthielt einen Hinweis auf einen neuen Film: Rumba.
Fiona und Dom, beide Lehrer, sind ein Paar mit einer gemeinsamen Leidenschaft – Rumba tanzen. Auf dem Heimweg eines Tunieres haben die beiden einen Unfall. Fiona wacht in einem Ganzkörpergips und verliert ein Bein, Dom hingegen verliert sein Gedächtnis (“Ich habe Sie schon einmal gesehen” – “Du bist mein Mann”) . Es folgen “ungewohnten Missgeschicke, kleinere und größere Katastrophen”. Schliesslich aber doch das Happy End.
Rumba wurde auf den Filmfestspielen 2008 in Cannes gezeigt. Er verspricht auch wegen seiner nähe zur Kleinkunst spannend zu werden – die “Leinwand wird so zur Bühne mit einem Mehr an Möglichkeiten als auf einer Theater- oder Kleinkunstbühne”. (Thomas Volkmann bei programmkino.de)
Der Film startet am 6. November. Ich bin gespannt!
Trailer geklaut von x-verleih.de. Und nicht vergessen: Newsletter bestellen.
“muentefering” bei twitter

http://twitter.com/muentefering
Besonders finde ich sein Kommentar zu der Tatsache, dass auch die Linkspartei ihm auf twitter folgt: “Für eine Partei ohne Programm auch nicht weiter verwunderlich”.
Hinter dem Account steckt allerdings nicht Franz Müntefering selbst, sondern ein Mitarbeiter einer Berliner PR-Agentur. Darüber berichtet nun die Berliner Zeitung.
Update 1: Es haben wohl auch einige gedacht, sie hätten es mit dem echten Müntefering zu tun. Ist aber nicht weiter schlimm. Ypsilanti telefoniert schließlich auch mit falschem Münte.
Update 2: Telefoniere am Montag auch mit Andrea Tricksylanti Ypsilanti. Allerdings als Franz Maget. Übe jetzt weiter bayrischen Dialekt.
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