Beatz und Kekse schafft Bionade ab 24. September 2008
]Das Beatz und Kekse (“plattenladen · café · bar“) in der Wuppertaler Luisenstraße hat die bekannte Bionade aus dem Programm genommen. Neben geschmacklichen und inhaltlichen Gründen (Zuckeranteil, Öko-Test Urteil nur “Befriedigend”) war vor allem die zunehmende Kommerziealisierung ausschlaggebend. Bionade indes klagte eifrig gegen vermeintliche Nachahmer, fing an, die Vertriebswege von Coca-Cola zu nutzen, ließ sich von McDonalds ins Programm aufnehmen und erhöhte erst vor kurzem drastisch seine Preise (von 59 auf 79 Cent). Begründung: „Das Original muss immer am teuersten sein“ (Bionade-Chef Peter Kowalsky zur FAZ).
Ich will nicht so tun, als wäre ich der große Warner gewesen. Aber tatsächlich bedeutet ein “Bio” im Namen nicht automatisch gut. Das Urteil der Zeitung Öko-Test zeigt, dass eben Bio nicht gleich Qualität bedeutet. Und wenn dazu noch eine Zusammenarbeit mit Coca-Cola oder McDonalds kommt, und Bionade-Chef Peter Kowalsky solche an dem amerikanischen Markt erinnerden Äußerungen von sich gibt, muss man der Bionade konsequent den Laufpass geben. Nicht nur als Cafè oder Bar, sondern auch als Verbraucher. Ich finde es gut, dass das Beatz und Kekse hier eine Vorreiterrolle einnimmt.
Alternativ gibt es jetzt Produkte von Voelkel und dem Wuppertaler FairHandelshaus GEPA. Auf diese bin ich gespannt und freue mich auf meinen nächsten Besuch im Beatz und Kekse.
Den ganzen Artikel lesen: Bye Bye Bionade!
Tags: Bio, verbraucherschutz, Wirtschaft, Wuppertal
Posted in Allgemein, Wirtschaft | Kommentare: (3)


24. September 2008 um 13:13 Uhr
[...] Andres Helsper [...]
24. September 2008 um 14:23 Uhr
[...] Und zwar weil: “Neben geschmacklichen und inhaltlichen Gründen (Zuckeranteil, Öko-Test Urteil nur “Befriedigend”) war vor allem die zunehmende Kommerziealisierung ausschlaggebend. Bionade indes klagte eifrig gegen vermeintliche Nachahmer, fing an, die Vertriebswege von Coca-Cola zu nutzen, ließ sich von McDonalds ins Programm aufnehmen und erhöhte erst vor kurzem drastisch seine Preise (von 59 auf 79 Cent).” [...]
21. Oktober 2008 um 13:06 Uhr
Was hast Du noch mal am Samstag Abend getrunken?