Andreas Helsper

China stoppt Schweine-Doping

Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands e.V. berichtet auf seiner Internetseite:

Die chinesische Qianxihe Food Groep stoppt die Behandlung von Schweinen mit Hormonen. Das Unternehmen habe Angst, dass Sportler, die das Fleisch konsumieren, nicht durch die Dopingkontrollen kommen könnten. Das jedenfalls berichtet die niederländische Fachzeitschrift Agrarisch Dagblad.

Niemand dürfe in einem Radius von 500 m an die Schweine herankommen. Inspekteure müßten drei Tage in Quarantäne, bevor sie die Tiere untersuchen dürfen. Die Schweine sollen an geheimen Orten gehalten werden, ohne dass Steroide eingesetzt würden.

(Quelle: http://schweine.net/)

McDonald’s macht nur Hamburger mit Gentechnik

foodwatch Kampagne: McDonalds
McDonald´s lässt in Deutschland jedes Jahr fast 40.000 Tonnen Rindfleisch zu Hamburgern verarbeiten, das von etwa 100.000 landwirtschaftlichen Betrieben stammt. Die Tiere bekommen Gras bzw. Heu und Silage zu fressen – und die tägliche Ration „Milchleistungsfutter“. Dieses Futter enthält acht bis zehn Prozent Soja, wovon ein großer Teil gentechnisch verändert ist.

Seit dem 18. April 2004 muss Gentechnik in Lebens- und Futtermitteln gekennzeichnet werden. Nur tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier nicht, obwohl die Tiere vielleicht ihr Leben lang Genfutter gefressen haben. So erfahren Sie beim Einkauf auch in Zukunft nicht, wo 80 Prozent der Genprodukte geblieben sind: in den Futtertrögen. Statt Wahlfreiheit herrscht also Zwang – Zwang zur indirekten, unwissentlichen Unterstützung von Gentechnik in der Landwirtschaft.

McDonald’s könnte von allen seinen Fleischlieferanten sofort den Einsatz von Futter ohne gentechnisch veränderte Sorten wie Soja und Mais verlangen. Der Weltmarkt bietet dafür genügend Ware an, denn weltweit sind 95 Prozent aller landwirtschaftlichen Nutzflächen gentechnikfrei. Dass McDonald’s anders kann, zeigt das Beispiel Geflügelfleisch. Seit April 2001 wird es ohne den Einsatz von Genfutter erzeugt.

In einer repräsentativen Ipsos-Meinungsumfrage vom Frühjahr 2004 beurteilten 52 Prozent der McDonald’s Kunden den Einsatz von Gentechnik-Futter bei der Hamburger-Herstellung als „problematisch“.

McDonald’s bewirtet täglich etwa 2,3 Millionen Gäste in Deutschland und bezeichnet sich selbst als „Marktführer der Gastronomie“. Die Wünsche seiner Gäste, so betont McDonald’s, seien entscheidend. McDonald´s sagt: „Mit salads plus erfüllen wir den Wunsch unserer Gäste nach noch mehr Vielfalt.“ oder: “Ernährung und Bewegung gehören immer zusammen.“

Bringen Sie McDonald’s auf Trab! Schreiben Sie McDonald’s Ihren persönlichen Kundenwunsch. Teilen Sie McDonald’s mit, dass selbst 1.770 Menü-Kombinationen im Angebot nicht genug Auswahl ist, wenn kein Hamburger ohne Gentechnik dabei ist. Denn nur Futter ohne Gentechnik ergibt Burger ohne Gentechnik.

TAZ NRW: kraft-2010.de entführt

Heute läuft die Aktion der TAZ NRW aus. Im letzten Moment mache auch ich mit. Aber seht selbst:

kraft-2010.de

Uni Düsseldorf: StuPa Wahlen


Die Republik ist schwarz genug!

Deshalb: Liste 4 wählen!

Kandidaten zur StuPa Wahl 2007


Wir stehen für:

- die Abschaffung der Studiengebühren und für Chancengleichheit im Bildungswesen

- eine ausreichende öffentliche Hochschulfinanzierung und bessere Studienbedingungen

- studentische Mitsprache in allen universitären Gremien und gegen die im Hochschulfreiheitsgesetz verankerte Entdemokratisierung der Hochschule

- eine konsequente Vertretung der studentischen Interessen gegenüber Rektorat & Öffentlichkeit, und dies ergebnisorientiert statt polemisch

- ein gleichberechtigtes Miteinander der Fächer, gegen den Ausverkauf der Hochschule

- längere Semester-Rückmeldefristen und verbessterten Service in der Unibibliothek

- ein NRW-weites Semesterticket

- einen attraktiven Unisport, weiterhin in studentischer Hand

- einen starken AStA mit einem breiten Beratungsangebot (Soziales, Recht, Bafög)

- Campuskultur (Campus Rockt, Campus liest, Local Heroes, studentische Initiativen)

- die Stärkung der Arbeit der Fachschaften

- die Unterstützung ausländischer Studierender

Als AStA-tragende Liste sowie als stärkste Fraktion im Studierendenparlament haben wir in den letzten Jahren bewiesen, dass eine soziale und an den Bedürfnissen orientierte Politik möglich ist. Unsere Mitglieder haben Erfahrung in der studentischen Selbstverwaltung. Diese Arbeit würden wir gerne fortsetzen. Dafür bitten wir um Euer Vertrauen!

Neuer Juso-Vorstand

Auf ihrem Parteitag haben die Jusos Wuppertal einen neuen Vorstand gewählt. “Ich freue mich insbesondere über viele neue junge Gesichter”, berichtet der Vorsitzende Bastian Sackermann. Auch seine Stellvertreter Fabienne Peschel und Simon Geiß wurden im Amt bestätigt.

Bastian Sackermann ist bereits seit 2006 Vorsitzender und war zuvor als Beauftragter für Neue Medien tätig. Als weitere Mitglieder wurden Maren Butz, Rüya Perincek, Sabrina Hanold, Cendresa Sadiku, Sebastian Steirl, Andreas Helsper, Benjamin Lochen und Jens Abrigata und gewählt.

“Wir wollen im nächsten Jahr unter anderem das Thema Nachhaltigkeit diskutieren. Jeder von uns kann etwas tun, auch die Kommunalpolitik sehe ich hier in der Verantwortung”, berichtet Bastian Sackermann. Dietmar Bell, Vorsitzender der SPD Wuppertal lobte die Arbeit der Jusos: “Ihr seid eine feste Größe, auf euch kann man sich verlassen”.

“Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit im Vorstand und den weiteren Gliederungen der Partei” berichtet Bastian Sackermann abschließend.

Link: Jusos Wuppertal

Klar, Köhler und Söder, oder: Die verblüffende Verachtung staatlicher Autoritäten

Köhler, Klar und Söder

Christian Klar bittet Bundespräsident Horst Köhler um Begnadigung. Um sich ein Bild zu machen besucht Horst Köhler Christian Klar in Süddeutschland. Ein ganzer normaler Vorgang. Eigentlich. Doch dann kommt Markus Söder, Doktor der Juristerei und Generalsekretär der CSU, und droht damit, dem Bundespräsidenten eine zweite Amtszeit versagen zu wollen. „So langsam sollte man sich mal Gedanken machen, wie sehr Herr Söder dem deutschen Staat schadet. Eine gewisse Form von Terrorismus könnte man ihm ja auch unterstellen, an den Rechtsstaat will er sich ja augenscheinlich nicht halten. Bestehende Regeln werden von Ihm geschickt ausgelegt, um dem Bürger zu suggerieren, dass unser Rechtssytem so nicht in Ordnung ist … Das ist in der Tat gefährlich für unser Rechtsystem!“ so ein Benutzer-Kommentar auf sueddeutsche.de, der es ziemlich genau trifft.

Christian Klar ist u.a. wegen seiner Beteiligung an der Entführung und Ermordung des damaligen Arbeitgeberpräsidenten Schleyer hinter Gittern. Ob die Äußerungen Söder’s vielleicht damit zu tun haben, dass sie CSU enorm durch Spenden von großen Unternehmen und Arbeitgeberverbänden abhängt (Etwa 1998 spendet der „Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V.“ allein 655.000,00 DM (Quelle: Deutscher Bundestag)) möchte ich an dieser Stelle offen lassen.

Ein Kommentar von Richard Herzinger auf WELT Online beschreibt ziemlich gut, welche Rolle der Bundespräsident in diesem Fall hat und wie die Äußerungen des Markus Söder zu bewerten sind:

Die CSU setzt Horst Köhler in immer schrilleren Tönen unter Druck, den Ex-RAF-Terroristen Christian Klar nicht zu begnadigen. Jetzt droht sie unterschwellig schon, ihm deshalb die Wiederwahl zu verweigern. Das zeugt von einer verblüffenden Verachtung staatlicher Autoritäten.

Die CSU und ihr (Noch-) Vorsitzender Edmund Stoiber dozieren in der Debatte über die Begnadigung des seit 24 Jahren inhaftierten RAF-Terroristen Christian Klar gerne über die Unantastbarkeit des Rechtsstaats und das moralisch korrekte Rechtsempfinden. Sie selbst aber sind mit ihren wütenden Attacken gegen Bundespräsident Horst Köhler gerade kräftig dabei, beides zu beschädigen.

Wenn Stoiber den Bundespräsidenten wegen dessen gewissenhaftester Prüfung des Gnadengesuchs Klars mit Bestrebungen zu einer “grundsätzlichen Umwälzung der Täter-Opfer-Rolle in dieser RAF-Diskussion” in Verbindung bringt, ist das schon mehr als eine krasse Respektlosigkeit gegenüber dem gewählten Staatsoberhaupt. Es grenzt an üble Nachrede, wenn der bayerische Ministerpräsident sagt: „Es könnte von manchen wie ein später Sieg der Terroristen gedeutet werden, wenn der Staat so tut, als wären RAF-Mörder die besseren Mörder”. Wer, bitte schön, tut so? Etwa Horst Köhler?

Christian Klar hat von der rechtsstaatlich garantierten Möglichkeit Gebrauch gemacht, um Gnade zu bitten. Selbst wenn der Bundespräsident seinem Gesuch kommende Woche nachkommen sollte, hätte er 24 Jahre Haft abgesessen – weit mehr als die meisten “gewöhnlichen” Mörder hierzulande hinter Gittern verbringen müssen. Von einer positiven staatlichen Sonderbehandlung für ihn kann keine Rede sein.

Und noch weniger kann von einer Bevorzugung eines terroristischen Gewaltverbrechers die Rede sein, wenn der Bundespräsident das öffentlich so heftig umstrittene Gesuch Klars besonders gewissenhaft prüft und sich dabei auch ein persönliches Bild von dem Antragsteller machen will. Und das kann er nun einmal nur, wenn er, wie kürzlich geschehen, persönlich mit Klar spricht. Gerade weil jede Entscheidung Köhlers in der Öffentlichkeit heftige emotionale Reaktionen hervorrufen wird, zeugt es nur von seinem Verantwortungsbewusstsein, wenn er sich für die intensive Prüfung des Falles Zeit nimmt. Wenn Stoiber daraus den Verdacht konstruiert, Köhler lasse Klar eine privilegierte Zuwendung zukommen, ist das infam.

Darüber, ob Christian Klar begnadigt werden soll, kann jeder eine eigene Meinung haben. Und schon gar über die jüngsten politischen Aussagen dieses Mannes, der öffentlich weder politische noch moralische Einsicht in die Schändlichkeit seiner Taten und der mörferischen Umtriebe jener Terrortruppe zeigt, der er angehörte. Doch was Klar zu Köhler gesagt hat, wissen wir nicht, dürfen und wollen es nicht wissen. Zum Recht des Bundespräsidenten, den Gnadenakt auszuüben, gehört, dass er seine Entscheidung alleine mit seinem eigenen Gewissen ausmachen muss. Moralische Belehrung von schrillen Oberlehrern, die ihm implizit die charakterliche Eignung für diese Entscheidung absprechen, hat er dazu nicht nötig.

Ob Köhler Klar begnadigen wird oder nicht, hat jedenfalls nicht das geringste mit einer politischen Bewertung der Untaten RAF zu tun. Wer diese beiden Ebenen durcheinanderbringt, beweist nicht nur seine Ignoranz, sondern stachelt aus populistischen Motiven Ressentiments gegen rechtsstaatliche Verfahren und staatliche Institutionen auf, denen objektiv keinerlei Pflichtverletzung im Umgang mit teroristischen Mördern vorgeworfen werden kann.

Sollte Klar durch einen Gnadenakt freikommen, wäre das für viele schmerzlich. Doch die Autorität des Staates und der Rechtsordnung würde dies in keiner Weise verletzen. Genau das tun gegenwärtig aber deren vermeintliche Hüter von der CSU, indem sie einen integeren Bundespräsidenten unterschwellig als Terroristenfreund abstempeln.

Spam

Hiermit möchte ich mich ausdrücklich von Spam distanzieren, die meine E-Mailadresse enthält.

Ich habe gerade mit Entsetzen festgestellt, dass es solche E-Mails gibt. An dieser Stelle muss ich deshalb klarmachen, dass ich nicht der Versender dieser Mails bin.

Meine Adresse ist durch einen so genannten E-Mailspider gesammelt wurden, so bekomme ich Spam und Spam wird mit meiner E-Mailadresse gesendet.

Bericht aus Berlin

Brandenburger TorIn der letzten Woche verbrachte ich in unserer Bundeshauptstadt Berlin. Kein Bier am Hackeschen Markt, wie es sonst doch eigentlich üblich ist, sondern hartes Arbeiten war angesagt.

Konferenz “Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt: Beiträge der Verbraucherpolitik”Am Mittwochabend und Donnerstag nach ich an der Konferenz “Herausforderungen und Chancen in einer digitalisierten Welt: Beiträge der Verbraucherpolitik” teil. Auch der zuständige Bundesminister Horst Seehofer und die zuständige EU-Kommissarin für Verbraucherschutz Dr. Meglena Kuneva berichteten, richtig spannend jedoch wurde die Diskussion jedoch erst als Fachleute über Datenschutz, DRM (Digital Right Management), Scooring oder die RFID – Technologie diskutierten.

–> www.konsumentdigital.de, Homepage der Konferenz

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und VerbraucherschutzEbenfalls vorgestellt wurde am Rand der Konferenz die Charta “Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt”. Es ist schön, dass erstmals Grundsätze niedergeschrieben wurden und diese als Basis für zukünftiges Vorgehen dienen soll. Doch eine Frage wird nicht genannt, nämlich wie es möglich ist, an Stelle von nachträglicher Schadensbegrenzung die breite Bevölkerung über die Risiken, beispielsweise bei Spam und gefälschten Rechnungen aufzuklären. Hier sind nicht nur die Verbraucherschutzzentralen gefragt sondern vor allem die Industrie, beispielsweise Service Provider, die ja den Anschluss ans Internet herstellen.

–> www.bmelv.de, Charta “Verbrauchersouveränität in der digitalen Welt”.

Gebäude des Bundestages, in dem das Büro von Manfred Zöllmer MdB liegt.Nun, Donnerstagabend und Freitag ging es dann ins Bundestagsbüro von Manfred Zöllmer, hier lernte ich das Berliner Team kennen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön für das gute Willkommen. Auf eine gemeinsame Arbeit freue ich mich.

–> www.manfred-zoellmer.de, Homepage von Manfred Zöllmer MdB

Denkmal für die ermordeten Juden EuropasBei einem doch superschönem Wetter habe ich auch einige gute Fotos gemacht, eine kleine Auswahl findet ihr hier.

Hände weg von Stadtwerken & kommunalen Unternehmen!

Unter dem Motto “Privat vor Staat” will die schwarz-gelbe Landesregierung den Städten und Gemeinden im Land ihre verfehlte Wirtschaftsideologie verordnen. Die Stadtwerke und andere kommunale Unternehmen werden ruiniert.

Hände weg von Stadtwerken und kommunalen Unternehmen!   Per Gesetz wollen Rüttgers und Co. die Handlungsfreiheit kommunaler Unternehmen zu Gunsten der Privatwirtschaft massiv beschneiden. Kommunale Unternehmen sollen zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben nur noch wirtschaftlich tätig werden dürfen, wenn “ein dringender öffentlicher Zweck eine Betätigung erfordert” und “der dringende öffentliche Zweck durch andere Unternehmen nicht ebenso gut und wirtschaftlich erfüllt werden kann”. Diese Verschärfung gibt es in keinem anderen Bundesland! Leidtragende werden die Bürgerinnen und Bürger sein!

Am 7. März 2007 findet ein Aktionstag gegen die fatale Politik der Landesregierung vor der Düsseldorfer Staatskanzlei statt. Hierzu hat die Initiative Kommunalwirtschaft aufgerufen. Wir wollen mit einer breiten Präsenz deutlich machen, dass die NRWSPD die Einschränkung der wirtschaftlichen Betätigung der Kommunen zu Gunsten der Privatwirtschaft nicht hinnehmen wird.

Jeder muss wissen: Der von der Landesregierung ins Feld geführte “Bestandsschutz” für die Stadtwerke ist reine Augenwischerei. Er bedeutet in Wahrheit ihren schleichenden Tod. Denn ein Unternehmen, das sich am Markt behaupten will, muss sich entwickeln und verändern können. Genau dies aber soll den kommunalen Unternehmen untersagt werden. Ihnen werden im Hinblick auf ihre wirtschaftliche Betätigung unlösbare Fesseln angelegt.

Die Folgen sind klar: Die Stadtwerke werden auf Dauer nicht mehr in der Lage sein, eine angemessene Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Es droht ein Verlust von Lebensqualität und Versorgungssicherheit. Betroffen sind elementare Bereiche der Daseinsfürsorge wie Energie und Wasser, Öffentlicher Nahverkehr, Wohnraumversorgung und Freizeitangebote.

Hinzu kommt: Die Stadtwerke sind häufig die größten Arbeitgeber vor Ort. Sie sichern gerade den kleinen und mittelständischen Unternehmen Aufträge und damit Tausende von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Auch deshalb müssen wir gegen die verantwortungslose und ideologisch verblendete Politik von schwarz-gelb mobil machen.

Wir sind nicht allein: Bei der Kundgebung am 7. März werden viele Organisationen und Verbände – von den Gewerkschaften bis zum Verband der kommunalen Arbeitgeber – dabei sein. Wir setzen auch auf Eure Teilnahme. Damit ganz klar wird: Die SPD in Nordrhein-Westfalen nimmt die Provokationen der Landesregierung nicht hin.

Gemeinsam für Shi Tao – Einsatz für die Menschenrechte

Zahlreiche Menschen sind in China wegen der friedlichen Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung inhaftiert. Viele davon sind „Cyber-Dissidenten“ wie der 37-jährige Journalist und Dichter Shi Tao.

Gemeinsam für Shi Tao - Einsatz für die Menschenrechte

Shi Tao hatte über sein Yahoo-Konto eine E-Mail an eine amerikanische Nichtregierungsorganisation (NGO) geschrieben. Darin schrieb er, dass die chinesische Regierung Journalisten davor gewarnt hatte, im Vorfeld des 15. Jahrestages über das Massaker auf dem Tiananmen-Platz zu berichten. Diese E-Mail wurde anonym veröffentlicht.

Durch die Zusammenarbeit mit Yahoo konnte die chinesische Regierung den Absender dieser E-Mail ermitteln. Daraufhin verurteilte ein Gericht Shi Tao im April 2005 zu zehn Jahren Haft. Die Urteilsbegründung: Er soll dem Ausland „Staatsgeheimnisse“ verraten haben.

Tatsächlich hatte Shi Tao die betreffende Informationen bei einer Redaktionssitzung der Zeitung, für die er arbeitete, erhalten. Wie er beteuerte, handelte es sich nicht um Staatsgeheimnisse.

Setzen Sie ein Zeichen und zeigen Sie Einsatz für Shi Tao. Unterschreiben Sie die Petition auf der Seite von Anmesty International.