Archive for the ‘Kino / Film’ Category

Same Same But Different

Februar 15th, 2010

Vor kurzem war ich im Kino. Same same But Different, ein Film von Detlev Buck. Ein Junge fliegt nach seinem Abitur nach Kombodcha und verliebt sich dort in ein Mädchen, eine ehemalige Prostituierte mit HIV. Eine wahre Geschichte.

Einer der ersten Gedanken danach: Toller Film, aber was weiß ich jetzt über Kambodcha? Nichts. Nichts neues, natürlich Armut, Bagpacker, Prostitution und Aids. Um Deutschland und Kambodcha geht es, um die Unterschiede der beiden Länder. Ein Schild warnt vor Landminen, direkt in der ersten Sequenz. Das Land hat einen Bürgerkrieg hinter sich, wie aber doch so viele Länder. Wie ist das politische System in Kambodcha? Wie groß ist das Land, ist Phnom Penh die einzige Stadt?

Aber ist das denn überhaupt so wichtig? Nein! Wir erfahren viel über das Land, über die Menschen dort. Über deutsche Touristen, ihr Verhalten. Über Rammstein in der Disko, über eine Prostituierte, die deutsch von „ihrem ersten Kunden“ gelernt hat. Die Medikamentenversorgung ist schlecht, die Armut groß. Die Famile hat einen hohen Wert, man sorgt füreinander. Wir sehen Originalschauplätze.

Tatsächlich spielt das politische System gar keine Rolle. Mehr über Kambodcha kann man ja bei Wikipedia lesen. Same Same but different ist ein richtig guter Film. Es gibt gute Bilder, einen guten Soundtrack und eine gute Story. Der Film macht neugierig, auf die Welt, auf fremde Länder und auf das Leben.

Sreykeo und Benjamin haben sich übrigens 2002 kennengelernt, 2006 geheiratet und heute zwei gesunde Kinder.

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Dani Levy dreht „Das Leben ist zu lang“

September 21st, 2009

Das ist mal eine schöne Nachricht: Heute ist der erste Drehtag für „Das Leben ist zu lang“, der neue Film von Dani Levy.

Dani Levy war Schauspieler und Regisseur und gründete 1994 gemeinsam mit Stefan Arndt, Wolfgang Becker und Tom Tykwer die Produktionsfirma X Filme Creative Pool, die seit 2000 auch Filme vertreibt. Ein Blick in die Filmdatenbank lohnt sich.

Bekannt ist Dani Levy vor allem aber durch seine Komödien „Alles auf Zucker!“, einer jüdischen Familienkomöde, und „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“. Vor allem letzterer machte ihn bekannt, schließlich war der Film, in dem Helge Schneider Adolf Hitler spielt, höchst umumstritten. Verständlich, aber nicht begründet. Beide Filme sind absolut gelungen.

Deshalb freue ich mich auf den neuen Film, der ab heute in Berlin und Italien gedreht wird. Auch in diesem Film geht es wieder um die Suche nach dem oft so schwer zu findenden Familienglück. Seine Kulisse diesmal: Die Film- und Fernsehbranche. In der offiziellen Beschreibung heißt es: „Der krisengeschüttelte, jüdische Filmregisseur Alfi Seliger treibt durch das Chaos seines Lebens als Künstler, Familienvater und Sohn einer exzentrischen Mutter. Sein eskalierendes Desaster inmitten der deutschen Filmszene erreicht mit einem theatralisch-hilflosen Selbstmordversuch seinen Höhepunkt. Alfi überlebt – doch er erwacht nur scheinbar in seinem alten Leben…“

Die Darstellerliste ist interessant. Als ich Yvonne Catterfeld habe ich mich zuerst erschrocken, bei Kurt Krömer musste ich lachen. Was für eine Mischung! Die Hauptrolle spielt Markus Hering, festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und mehrfacher Preisträger, unter anderem als Bester Bühnendarsteller. Das scheint gut zu werden. Außerdem sind Meret Becker, Veronica Ferres, Udo Kier, Elke Sommer, Heino Ferch, Steffen Groth und Justus von Dohnanyi dabei.

Übrigens auch interessant: Die Finanzierung wurde maßgeblich unterstützt durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA – Filmförderungsanstalt, den Deutschen Filmförderfonds und durch Mittel aus Erfolgsdarlehen des FilmFernsehFonds Bayern. Produziert wird der Film (natürlich) von X Filme Creative Pool und vom X Verleih in die deutschen Kinos gebracht.

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ARD startet „Debüt im Ersten“

Juli 6th, 2009

Die ARD startet heute um 22.45 Uhr ihre Reihe „Debüt im Ersten“, in der junge Filmemacher ihre Filme vorstellen können.

Wenn das Bildungsbürgertum vom Fernsehen abwendet, dann wendet sich das Fernsehen auch vom Bildungsbürgertum ab. So war es in den 80er Jahren, als das Privatfernsehen entstand, und so ist es auch heute noch. Junge Filmemacherinnen und Filmemacher stehen dem Fernseher ebenso kritisch gegenüber wie eine Vielzahl (teilweise junger) Bürgerinnen und Bürger. Das ist teilweise verständlich, denn nicht nur das Privatfernsehen, wie häufig kritisiert, orientiert sich vor allem an der Quote – und gutes Programm ist nicht immer quotentauglich. Hervorragende (und erfolgreiche) Filme werden häufig nur spät abends oder nachts gezeigt. „Die fetten Jahre sind vorbei“ von Hans Weingärtner lief in der ARD an einem Donnerstag um 22.45 Uhr – obwohl im Kino ziemlich erfolgreich.
Die Diskussion um ZDF-Chef Nikolaus Brende vor einigen Monaten drehte dich auch um die Quote bei den Nachrichten.

Mit „Debüt im Ersten“ versucht die ARD (in Kooperation mit sieben Landesrundfunkanstalten) mal etwas anderes. Beckmann hat Sommerpause, deshalb ist montags um 22.45 Uhr der Sendeplatz frei. Die Reihe gibt in diesem Jahr zum dritten Mal jungen Filmemacherinnen und Filmemachern jenseits des Quotendrucks die Möglichkeit, ihre Filme einem breiten Publikum zu präsentieren. Das Konzept ist erfolgreich, auch gemessen an der Quote. Filme, die nur in Programmkinos laufen und so eine eher beschauliche Zuschauerzahl haben, werden im Fernsehen mehr gesehen. Interesse erzeugt allein schon die Reihe, die schließlich etwas besonderes ist. Der Auftaktfilm „Shoppen“, der heute gezeigt wird, hatte im Kino 320.000 Zuschauer und ist damit schon eher eine positive Ausnahme. Bei „Debüt im Ersten“ schauten in den letzten beiden Jahren bis zu eine Million Menschen zu, ein Marktanteil von 8,2 Prozent entsprach.

„Shoppen“ erhielt den Drehbuch- und Nachwuchsregiepreis des Bayrischen Filmpreises 2007. Es geht um das so genannte Speed-Dating, also die Frage, ob man in fünf Minuten herausfinden kann, ob es sich lohnt, mehr Zeit mit einer Person zu verbringen. Thematisch ist der Film, der ohne den typischen Handlungsverlauf auskommt, also schon eher massentauglich. Anders hingegen „Gegenüber“, der in der nächsten Woche gezeigt wird. In diesem geht es um einen Polizisten, der Misshandlungen durch seine Ehefrau wehrlos hinnimmt. Ein gesellschaftliches Randthema, vielleicht also nicht 20.15-Uhr-tauglich.

„Debüt im Ersten“ ist aus erfolgreich: Zum einen gibt die Reihe jungen Filmemachern die Möglichkeit, ihre Filme einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Diese Perspektive ist nicht nur für sie wichtig, sie ist auch für das Dichter- und Denkerland Deutschland unverzichtbar. Zum anderen ist „Debüt im Ersten“ auch unter Quotengesichtspunkten erfolgreich. Daher kann eine Fortführung und Ausweitung auf nicht nur die Sommerzeit der ARD nur empfohlen werden.

Weitere Filme sind übrigens: Reine Geschmackssache, Die Unerzogenen, Blindflug, Vineta, Höhere Gewalt, Frei nach Plan, Fata Morgana. Alle Infos zu den Filmen gibt es unter daserste.de/debut

P.S.: Da ich schon über Quoten bei der ARD lästere empfehle ich das dazu passende Dossier der Zeit.

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Berlinale 2009 & “Human Zoo”

Februar 14th, 2009

Berlinale 2009 :: Foto von Christiane Necker

Morgen geht die 59. Berlinale, das internationale Filmfestival in Berlin, zu Ende. Doch davor möchte ich unbedingt noch darüber schreiben, schließlich war ich selbst dort. Seitdem ich mich für Film und Kino interessiere war dies mein Wunsch, bei der Eröffnung vor über einer Woche war ich dann endlich dort.

Die Berlinale ist eines weltweit bedeutendsten Ereignisse der Filmbranche. Mehr als 19.000 Fachbesucher aus 120 Ländern, darunter 4.000 Journalisten, akkreditieren sich jedes Jahr bei den Internationalen Filmfestspielen. Mit über 200.000 verkauften Eintrittskarten ist die Berlinale aber nicht nur Branchentreff, sondern auch weltweit das größte Publikumsfestival. Jährlich werden bis zu 400 Filme in verschiedenen Sektionen gezeigt.

Für den Eröffnungsfilm „The International“ von Tom Tykwer gab es leider keine Karten mehr, eigentlich war das klar. Der Film des Wuppertalers wird außer Konkurrenz gezeigt und ist mit „Der Vorleser“ einer der Festivallieblinge.

Zentrale Sektion der Berlinale ist der Wettbewerb, in ihm werden der Goldene Berliner Bär und die Silbernen Bären verliehen. Die rund 20 Filme – allesamt Welt- oder Internationale Premieren – setzen Akzente und zeigen Tendenzen. Der Wettbewerb präsentiert große Namen ebenso wie Filme von noch unentdeckten Talenten.

Eine weitere Sektion ist das Panorama:

Im Programm des Panorama werden neue Filme renommierter Regisseure und Regisseurinnen neben Debütfilmen und spannenden Neu-Entdeckungen präsentiert. Die Filmauswahl versteht sich als ein Ausblick auf die Tendenzen des Arthouse-Kinos und versucht eine Brücke zu schlagen zwischen künstlerischen Visionen und kommerziellen Interessen.

Das Panorama nutzt die Chance, einem kritischen und leidenschaftlichen Großstadtpublikum Filme vorzustellen, die in einem rein kommerziellen oder weniger aufgeschlossenen Rahmen unterzugehen drohen. Dass damit auch die Filmeinkäufer mehr Mut fassen, sich an Filme mit kontroversen Inhalten oder ungewohnter Ästhetik heranzutrauen, ist ein beabsichtigter Effekt und zum Markenzeichen der Sektion geworden.
Quelle: berlinale.de

Zur Eröffnung von Panorama wurde am 05. Februar der Film „Human Zoo“ der Dänin Rie Rassmusen gezeigt. Die Premiere habe ich mir angesehen. Human Zoo handelt von einer jungen Frau, die die Balkankrise miterlebt und später nach Frankreich flieht. Der Film zeigt die Erlebnisse des Krieges und das Leben im modernen Europa, sowie das Widersprüche die sich hieraus für die auch von Rie Rassmusen gespielte Adria ergeben. Zwischen diesen beiden Lebensabschnitten spingt der Film.

Leider konnte „Human Zoo“ nicht wirklich überzeugen. Der Film war einerseits ziemlich lang gezogen, andererseits ist Rie Rassmusen zwischen den Lebensabschnitten zu oft gesprungen. Auch über die Balkankrise erfährt der Zuschauer / die Zuschauerin leider nur wenig, anders als beispielsweise im Film „Drachenläufe“. Dieser erzählt zugleich die Geschichte der Jungen Amir und Hassan, aber auch die Geschichte von Afgahnistan. Gut gefallen haben mir dagegen die schauspielerischen Leistungen, die Entwicklung von Adria vom Opfer zum Gangster sowie die brillante Abschlussszene, einem mit einer über den Räumen schwebenden Kamera gefilmten Rachefeldzug in einem russischen Zwangsbordell in Frankreich.

Deutsche Filmemacher sowie deutsche Koproduktionen sind in diesem Jahr auf der Berlinale übrigens sehr stark vertreten. Vielversprechend klingt zum Beispiel Maren Ades „Alle Anderen“. Weitere Film sind unter anderem „John Rabe“ und die Fontane-Verfilmung „Effi Briest“ (mit Julia Jentsch in der Hauptrolle). Und eben „The International“, den ich mir gleich ansehen werde.

Foto: Christiane Necker

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talflimmern: Cassandras Traum

August 9th, 2008

Der Aufschrei der kleinen aber feinen Fangemeinde Woody Allens war groß, als der Constantin Filmverleih ankündigte, „Cassandras Traum“ nicht in die Kinos zu bringen, sondern als DVD zu veröffentlichen. Im Open-Air Kino talflimmern lief der Film allerdings – und es war sehr gut. Der Film überzeugt sowohl mit guter Story als auch mit brillianten schauspielerischen Leistungen.

Die Brüder Ian und Terry leben im Süden von London. Sie kämpfen mit finanziellen Problemen, insbesondere Terry hat hohe Spielschulden. Beim Besuch ihres reichen Onkels Howard bitten sie ihn um Hilfe, woraufhin dieser sie mit der Beseitigung von Martin Burns, eines Geschäftspartners, der Onkel Howards ungesetzliche Geschäftspraktiken offen legen will, beauftragt. Die Brüder sind zunächst schockiert, willigen jedoch, vor allem durch Ians Initiative, bald ein, da sie keine andere Wahl sehen. Terry muss seine Schulden begleichen, während Ian Startkapital für den Schritt in die Selbständigkeit benötigt und seine Freundin, die Schauspielerin Angela, beeindrucken will.

Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Den Film kann ich nur empfehlen. Wie immer folgt an dieser Stelle natürlich noch der Trailer:

Noch besser ist allerdings Match Point (ebenfalls von Woody Allen):

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talflimmern: Lenin kam nur bis Lüdenscheid

Juli 29th, 2008

Am Donnerstag, den 31.07.08 läuft im Open-Air-Kino talflimmern an der Gathe der Film “Lenin kam nur bis Lüdenscheid”.

Andrè Schäfers ‘dokumentarischer Heimatfilm’ über eine ’68er-Kindheit in Solingen basiert auf dem gleichnamigen Buch von Richard David Precht, Jahrgang ’64, der mitten in der westdeutschen Provinz in einer aktiv sozialistischen Familie aufwuchs. Vietnamkrieg, SDAJ-Pfingstlager, Studentenunruhen, Coca-Cola-Verzicht, Deutscher Herbst, Friedensbewegung, Demos, Mauerfall: Autobiografisches wie Zeitgeschichtliches wird entschlossen subjektiv und ironisch reflektiert, nie aber der Lächerlichkeit preisgegeben.

Regisseur André Schäfer guckt mit und freut sich auf Gespräche mit dem Publikum Sämtliche Erlöse dieses Abends werden dem Projekt Das gesunde Kinderhaus der Alten Feuerwache zugeführt.

Weitere Links:
Interview mit Regisseur Andre Schäfer
Interview mit dem Autor Richard David Precht

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Free Rainer – „Think!“

Januar 20th, 2008

Was, frage ich mich, muss noch passieren, damit Deutschland endlich aufwacht?

Gestern haben wir in der Black Box in Düsseldorf „Free Rainer“ gesehen. Hans Weingartner, der Regisseur des Films, ist vor allem durch seinen Film „Die fetten Jahre sind vorbei“ bekannt.

Der TV-Produzent Rainer ist einer der Macher des “Unterschichten-Fernsehens”: Unaufhörlich koksend, entwickelt er Shows der stumpfesten Sorte. Die Shows erinnern doch sehr an bekannte Formate wie „Deutschland sucht den Superstar“ oder die Dschungelshow. Dann wird er von einem jungen Mädchen angefahren, frontal und mit voller Absicht. Pegah will sich für den Tod eines geliebten Menschen rächen, und Rainer begreift, dass er für Einschaltquoten über Leichen gegangen ist. Ein paar Alpträume später beschließt er, sein Leben zu ändern und macht sich auf einen Guerilla-Feldzug gegen die quotenbesessene Unterhaltungsindustrie.

Mit “Free Rainer” wird mit dem Fernsehen nur der Platzhirsch in unserer Medienlandschaft aufgegriffen, doch zeigt dies beispielhaft das Problem der gesamten Medienkultur: die Diktatur der Zahl. Allerdings ist es nicht nur das Fernsehen, das von Quoten bestimmt wird, sondern auch das Radio, das Internet (Klickrate für Werbeeinblendungen) und die Printmedien (z.B. Auflagen der Zeitungen). Also unser ganzes Leben!

Mit „Free Rainer“ ruft Regisseur Hans Weingartner zum Nachdenken auf, nämlich darüber was wir konsumieren und was wir überhaupt konsumieren können. „Man zeigt den Leuten einfach so lange Dreck, bis sie nur noch Dreck sehen wollen“ sagt Rainer im Film. Hans Weingärtner ist pessimistisch: „Ich sehe keinen Grund zur Hoffnung, dass die Boulevardisierung der Massenmedien noch gestoppt werden kann“, doch bei der Vorstellung des Filmes bei einem Filmfestival in Toronto hält er seinen Zuschauern ein Pappschild entgegen, auf dem steht: „Think!“

Eigentlich endet der Artikel hier, doch ich möchte auf jedem Fall auf einen Artikel im Tagesspiegel verweisen muss. Darin äußert sich Regisseur Hans Weingärtner über die Unterschiede seiner beiden Filme „Die fetten Jahre sind vorbei“ und „Free Rainer“, über das Fernsehen (auch die öffentlich-rechtlichen Sender ) und dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft, und seine Erfahrung mit dem SWR.

Einen weiteren Beitrag zum Thema habe ich jetzt auf polylog.tv gefunden:


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Berlin am Meer

Januar 11th, 2008

Kritik zum Film auf engelszunge.info:

Twentysomethings in der Hauptstadt: Zwischen Döner und Electro erzählt Regisseur Wolfgang Eißler von Liebe, Ängsten und Lebenslust.
Tom (Robert Stadlober, „Crazy“) ist DJ und wohnt mit seinen Kumpels in einer WG, die dem dopeverqualmten Spaß frönt. Doch den jungen Grübler treibt es voran: Tom träumt von der Musikhochschule. Als er sich dann noch in die hübsche Mavie verliebt, heißt es dann endgültig: Spaß oder Liebe? Eißler bewegt sich leichthändig zwischen Lebensfreude und Zukunftsängsten seiner Figuren. Nur schade, dass er der glaubwürdig eingefangenen Lebensfreude gegen Ende haarsträubend tragische Wendungen verpassen muss. Ein Phänomen, das sich mittlerweile fast alle deutschen Coming-of-Age-Komödien zwanghaft aufgebürgt haben – vielleicht, um sich reflektiert zu geben. Alles kommt also etwas dick, aber ansonsten ist das ein Berlin-Film, der, ergänzt von netten, optischen Spielereien erfrischend von der jungen Sicht auf die Welt erzählt.
(Hartmut Ernst)

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Trade – Wilkommen in Amerika

Oktober 10th, 2007

Ich habe gerade den Newsletter von Anmesty International bekommen, und eigentlich sollte ich jetzt Analysis lernen. Stattdessen habe ich mich kurzerhand entschlossen, diesen Artikel hier zu schreiben. Eines der Themen des Newsletters ist der Kinofilm „Trade – Wilkommen in Amerika“. Diesmal geht es nicht um die Politik des George W., sondern um ein viel ernsteres Thema: Jährlich geraten rund zwei Millionen Mädchen zwischen fünf und 18 Jahren in die Hände von Menschenhändlern. Die Profite belaufen sich auf 32 Milliarden US-Dollar jährlich.

„Trade – Wilkommen in Amerika“ erzählt die Geschichte der 13-jährigen Mexikanerin Adriana (Paulina Gaitan) und der jungen Polin Veronica (Alicja Bachleda), die von einem Menschenhändlerring entführt und als Sexsklavinnen von Mexiko in die USA geschmuggelt werden. Adrianas 17-jähriger Bruder Jorge (Cesar Ramos) und der texanische Versicherungspolizist Ray (Kevin Kline) riskieren alles, um den Menschenhändlern auf die Spur zu kommen.

Der Film von Marco Kreuzpainter und Roland Emmerich wird von Amnesty International, Unicef und vielen anderen Organisationen unterstützt. Ein Interview mit Roland Emmerich befindet gibt es auf den Seiten von Amnesty. Die Homepage zum Film ist www.trade-derfilm.de.

Aufklärung zum Thema Gewalt gegen Frauen gibt es hier:
http://www.amnesty.de/download/Flyer_FrauenhProstitution.pdf

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Kino: Shoppen und Irina Palm

Juni 12th, 2007

So, es ist mal wieder Zeit für’s Kino. Hier zwei Trailer, die hoffentlich Spaß machen ;)

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