Archive for the ‘Websites’ Category

Street View: Deutschland ist bereit

August 15th, 2010

Deutschland ist bereit für Google Street View. Und das obwohl man in hiesigen Print-Zeitungen zur Zeit noch anderes liest. Deutschland ist bereit für Street View, für Bing und für _sightwalk. Auch wenn es einige Widersprüche gegen das neuste Projekt von Google gibt, die Bilder der ausgeblendeten Häuser werden innerhalb kürzester Zeit bei Google via Panoramio zu finden sein – hochauflösend und nicht verpixelt. Ich freue mich insbesondere darauf, den Leute, in deren Vorgarten ich nicht gucken kann mit Google Maps von oben in den Vorgarten zu gucken – denn der ist ohnehin wesentlich interessanter. Die aktuellen Diskussionen zeigen, dass Deutschland damit ja kein Problem hat. Überhaupt zeigen wir gerne Dinge aus unserem Privatleben, bei Facebook, Twitter und in Kürze auch bei Google Home View:

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Feedback zu Vorwärts.de

Januar 6th, 2010

Der Vorwärts möchte den Begriff der Agenda 2010 neu beleben, versehen ist dieses Wortspiel mit einem Zwinkern. Es geht darum, Vorwärts.de zu verändern. Dazu sollen vor Leserinnen und Leser ihr Feedback geben. Karsten Wenzlaff aus der Online-Redaktion stellt das ganze im Video vor:

Mein Artikel dazu, mein Kommentar ist so gut wie fertig und erscheint morgen Nachmittag.

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Schuldenbremse muss kommen!

Februar 17th, 2009

Foto: http://www.flickr.com/photos/lemonpixel/In der Diskussion um das Konjunkturpaket II wurde auch über eine so genannte Schuldenbremse diskutiert, und auf diese hat sich die Föderalismusreform II geeinigt.

Zuerst: Die Länder dürfen ab 2020 im Regelfall keine neuen Kredite mehr aufnehmen, der Bund darf ab 2016 noch Kredite in Höhe von 0,35 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aufnehmen. Eine genaue und endgültige Vereinbarung steht aber noch aus.

Geplant ist außerdem, dass die finanzschwachen Länder Bremen, Saarland, Schleswig-Holstein, Berlin und Sachsen-Anhalt von 2011 bis 2019 rund 800 Millionen Euro erhalten, um die strukturelle Neuverschuldung abzubauen.

Ich halte die Schuldenbremse für unbedingt notwendig.Der aktuelle Schuldenstand liegt bei 1523 Mrd. Euro (23.01.09), das sind ungefähr 18.568 Euro pro Kopf. Im Bndeshaushalt werden rund 40 Mrd. Euro nur für Zinsen aufgewendet. Dieses Geld fehlt für soziale Infrastruktur, Bildung, Forschung oder das Gesundheitswesen.

Andrea Nahles und Björn Böhning kündigten in mehrere Interviews Widerstand an. Es sei nicht akzeptabel, wenn per Grundgesetz die Handlungsspielräume künftiger Generationen derart einschränkt werden. Planen Nahles und Böhning etwa, den Schuldenberg einfach weiter zu vergrößern und diesen dann den künftigeren Generationen zu überlassen?

Es wird argumentiert, dass der Staat bei Marktversagen weiterhin einspringen muss. Das stimmt, aber mit dieser Begründung verschulden wir uns seit über 30 Jahren. Das Konjunkturpaket im Moment ist zwar richtig, aber wir können unseren Wohlstand nicht dauerhaft auf Kosten der künftigen Generationen bauen. Nicht spricht dagegen, dass sich der Staat für solche Fälle Rücklagen bildet.

Wir müssen darüber nachdenken, wie wir den Staat organisieren wollen. Wir geben zu viel für Verwaltung aus, es gibt zu viele Bundesländer und auch einige Städte, beispielsweise Wuppertal, Solingen und Remscheid (also meine Heimat), könnten bei der Zusammenlegung von Verwaltungsteilen einiges an Geld sparen. Zudem muss über die Abgabenquote nachgedacht werden, denn beispielsweise die skandinavischen Länder liegen dort deutlich höher.

Dies bedeutet aber, dass es hier ein Zukunftsmodell und eine Vision entstehen müssen. Dies ist nicht leicht, eine Schuldenpolitik ist deutlich leichter. Dieser Herausforderung müssen sich aber auch Nahles und Böhning stellen, denn ein Weitermachen ist unverantwortlich.

Dieser Artikel erschien am 09. Februar 2009 bei vorwaerts.de. Es gab viele Reaktionen, das hat mich grundsätzlich gefreut. Nein zur Schuldenbremse sagten Sebastian Finsel, Jens Vogel, Nadim Ayyad und Björn Böhning, ein Ja gab es von Kai Bojens und (Auflistung nur Blog-Einträge, daher nicht vollständig).

Enttäuschend finde ich die Reaktion von Björn Böhning. Er greift zwar wichtige Fakten und Argumente auf, verzichtet aber vollständig auf seine Vorstellungen vom Staat und die Antwort, wie mit den Schulden umgegangen werden soll. Somit flieht er der Verantwortung und schiebt die Finanzierung auf nachfolgende Generationen, ohne selbst Antworten auf schwierige und vermutlich für PolitikerInnen unbequeme Fragen zu finden.


Bild: m.p.3. unter CC

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Deutsch is beautiful

Januar 27th, 2009

BLACK is beautiful ist eine Imagekampagne der Jungen Union. Fragt sich nur warum ich über eine Imagekampagne der JU schreibe. Ich kannte die Kampagne zwar, doch über der Hinweis auf die Homepage kam über das Account der Jungen Union bei Twitter. Die Kampagne sei „zeitgemäß“ und wird mit „BLACK IS BACK“ beworben. Im Menü von black-is-beautiful.de ist voll mit englischen Begriffen: „Action“, „Wear“, „Black Goes Beach“ und „for free“.

Im vergangenem Dezember sagte die stellvertretende Bundesvorsitzende der Jungen Union und CSU-Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär der Zeitung Die Welt: „Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass die deutsche Sprache einen besonderen Schutz durch das Grundgesetz erfährt. Wir kämpfen auch auf europäischer Ebene für eine stärkere Berücksichtigung des Deutschen, und da ist es ein erster, wichtiger Schritt, zunächst im eigenen Land die Legitimation der deutschen Sprache zu stärken.

Ich würde mir wünschen, wenn die Junge Union doch erstmal bei sich selbst anfangen würde. Wie das Durchführen einer Imagekampagne mit dem Titel „BLACK is beautiful“ und die Forderung nach Schutz der deutschen Sprache durch das Grundgesetz zusammenpasst, muss mir die Junge Union erst einmal erklären.

Übrigens, wer bei black-is-beautiful.de auf „for free“ klickt, bekommt das Logo der Kampagne, Banner sowie einen „exlusiven Bilschirmhintergrund“ (Achtung: deutsche Sprache!) der 26-jährigen Klara, dem „BLACK-Model“ (war dann doch genug Deutsch). Hoffentlich war alles nur ein Traum!

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Stöckchen: Wir twittern uns einen

Januar 20th, 2009

Bereits vor längerer Zeit hat mir Marcus vom Wupperblog ein Stöckchen zugeworfen. Es geht um Twitter, ein so genannter Microblogging-Dienst. Die Idee dieses Dienstes ist die Frage “What are you doing?”. Eigentlich ist Twitter aber mehr, es bietet sich für alles an, was in sich 140 Zeichen ausdrücken lässt. Über die Bedeutung von Twitter werde ich jedoch später etwas schreiben.

1. Wie lautet Dein twitter-Name?
Ganz einfach, andreashelsper. So heiße ich, so heiße ich bei Facebook und StudiVZ, und so lautet auch der Titel meiner Website. Logischerweise also auch bei Twitter andreashelsper.

2. Seit wann twitterst Du?
Puh, schwere Frage. Ich weiß es so genau gar nicht, aber es muss der letzte Sommer gewesen sein. Vermutlich Juli.

3. Wieviele Tweets hast Du seit dem versendet?
Bis jetzt (20. Januar 2009, 10.03 Uhr) sind es genau 426 Updates.

4. Wie häufig twitterst Du am Tag / Woche / Monat?
Das kann so genau nicht gesagt werden. Mein letztes Update beispielsweise von Sonntag, manchmal sind es aber auch einige Updates pro Tag. In der Regel ist jedoch jeden Tag ein Update drin.

Update: Habe gerade Robert einen Gute Morgen gewünscht.

5. Welches twitter-Tool nutzt Du?
In der Regel die Web-Eingabe auf Twitter.com, manchmal aber auch TwitterFox.

6. Wievielen Personen followst Du?
Ich followe 248 Personen.

7. Wieviele davon kennst Du auch persönlich?
Das weiß ich gar nicht so genau. Ich schätze zehn bis 20.

8. Wieviele Personen followen Dir?
Jetzt gerade followen mir 161 Personen.

9. Aus welchen Gründen folgst Du?
Das ist unterschiedlich. Ich followe Personen, die mich followen. Natürlich nur, wenn es sich dabei nicht um Spam oder Werbung handelt. Dann Wuppertalerinnen und Wuppertaler, denn es ist interessant was andere in der Stadt machen und denken (und ob in Ronsdorf Schnee liegt). Natürlich auch Freunde, die ich persönlich kenne. Ebenfalls folge ich politischen Personen, beziehungsweise politisch genutzte Accounts. Außerdem sind informative Accounts zu nennen, beispielsweise die Updates von DerWesten oder der taz. Und, Last but not least: Privatbrauerei Moritz Fiege.

10. Nutzt Du neben twitter auch noch andere Dienste?
Im Bereich Microblogging nur Twitter. Ansonsten habe ich Accounts bei Facebook, Xing und StudiVZ, obwohl nur Facebook wirklich richtig genutzt wird.

11. Was bedeutet für Dich twittern?
Freunde und Bekannte verfolgen, und sehen was sie machen. Weiterhin ist twittern für mich auch das Bekommen von Information.

12. Wie bist Du zum Twittern gekommen?
Bastian erzählte mir davon. Ich habe es angefangen und was anfangs noch skeptisch, aber diese ist inzwischen komplett verflogen.

13. Was machst Du mit fremdsprachigen Followern aus dem Ausland?
Nichts anderes als mit Followern aus dem Inland. Wenn es interessant ist followe ich auch.

Und zum Schluss noch die beiden Thommy-Special-twitter-Fragen:

14. Was ist dein bisheriger Lieblingstweet?
Dieser kommt von muentefering. Allerdings steckt dahinter nicht Franz Mpntefering selbst, sondern ein Mitarbeiter einer Berliner PR-Agentur (siehe ‘muentefering” bei twitter’).

muentefering Die @linkspartei folgt mir. Für eine Partei ohne Programm auch nicht weiter verwunderlich.

15. Empfehle einen Follower!
Ach ne, das kann ja nichts werden. Da gibt es zu viele. Empfehlen möchte ich aber Wupperblog, der mir das Stöckchen zugeworfen hat. Allerdings nicht deshalb, etwa als Dankeschön, sondern weil ich solche Stadtblogs gut finde und solche vielleicht in (leider) so monotonen Presselandschaft wie beispielsweise Wuppertal eine wichtige Funktion übernehmen könnten.

Das Stöckchen möchte ich gerne an zwei Personen weiterwerfen. Zu erst an Markus Trumann, der den Blog Einfach Nachhaltig, einem Marktplatz und Nachrichtendienst für nachhaltigen Lifestyle, betreibt. Ich finde die Idee ziemlich gut, denn viele Produkte, aber auch der Blickpunkt vieler Konsumenten, sind auf kurzfristiges Nutzen fixiert. Außerdem werfe ich das Stöckchen an Christian Soeder mit seinem Blog Subjektivitaeten .

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Relaunch von SPD.de

Januar 16th, 2009

Mit dem Relaunch von SPD.de am Donnerstag hat die Partei ihren Platz als Internetpartei verteidigt und den Vorspruch deutlich ausgebaut. Aber: Es gibt noch einiges zu tun!

Am Donnerstag um 12.53 Uhr war es soweit: Ich lud SPD.de und fand die Homepage bereits im neuem Layout vor. Um 13 Uhr erneut geladen, doch: „This Service is not available“. Nun gut, selbst das beste Kind hat Kinderkrankheiten. Hier wird hoffentlich noch nachgearbeitet. „This Service is not available“ bedeutet aber auch, dass der Server überlastet ist. Zu viele Anfragen, also großes Interesse. Tatsächlich hatte SPD.de innerhalb der ersten 24 Stunden über eine Millionen Besucher.

Dies wurde schon am Mittwoch geweckt, hervorgerufen durch einen Artikel bei focus.de und im Blog von Nico Lumma. Zahlreiche Blogeinträge folgten. Als ich am Mittwoch bei Twitter von dem Relaunch erfahren habe war mein erster Gedanke „Ach ne, nicht schon wieder neue Farben“. Der zweite Gedanke: „Es kann aber eigentlich nur besser werden.“ Nach dem angenehmen Königsblau habe ich mich mit dem Grau nie anfreunden können. Die neuen Töne wirken frisch und modern. Ein guter Auftakt für die anstehenden Wahlkämpfe.

Das neue SPD.de ist aber mehr als nur neue Farben. Es ist deutlich übersichtlicher, die Bilder sind größer und große Icons verweisen auf wichtige Inhalte. Direkt eingebunden ist auch das überaus gelungene Wahlkampfvideo der SaarSPD. Wirklich hervorragend!

News zu Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier und zur Europawahl sind in der Mitte der Homepage zu finden, zentral und an der richtigen Stelle. Dort ist auch meineSPD.net verlinkt.

Aha, das Mitmachen also an zentraler Stelle?!

Das Signal ist gut und geht in die richtige Richtung. meineSPD.net bietet Foren zum Diskutieren und einige Missionen. Für den Wahlkampf muss aber auch die konkrete Möglichkeit zum Mitmachen aufgezeigt werden. Hier tut sich meineSPD.net noch etwas schwer. Sicherlich sind hier auch die Gliederungen gefragt, aber auch SPD.de ist hier nicht eine Anlaufstelle, sondern nach dem Überzeugen mit Inhalten muss das Mitmachen folgen. Es gibt noch einiges zu tun.

Wichtig ist aber auch das so genannte Web 2.0. Hubertus Heil, Ralf Stegner und neuerdings auch Thorsten Schäfer-Gümbel twittern bereits erfolgreich. Bei Facebook können Kandidatinnen und Kandidaten wie Frank-Walter Steinmeier oder Thorsten Schäfer-Gümbel unterstützt werden. Es gibt auch schon einige Profile von Politikern, doch Glaubwürdig sind diese nur, wenn sie von den Politikern selbst, und nicht von Mitarbeitern gestaltet werden. Kajo Wasserhoevel macht es vor. StudiVZ und MeinVZ sind hingegen völlig irrelevant. Facebook und Twitter haben hingegen großes Potenzial. Hier kann sich meineSPD.net einiges abgucken, auch eine Verknüpfung zwischen SPD.de, meineSPD.net, social networks und Blog einzelner Genossinnen und Genossen macht Sinn.

Fakt ist: Die SPD hat ihren Platz als DIE Internetpartei verteidigt und den Vorsprung deutlich ausgebaut. Doch die anderen Parteien werden folgen. Potenziale gibt es, und weiterhin heißt es: Anpacken für die SPD als Internetpartei.

(Erschienen am 10. Januar 2009 bei vorwaerts.de/meinung)

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Neues Design – mit Twitter

August 26th, 2008

Arbeite gerade an einem neuen Design für meinen Blog. Wichtig ist mir die Integration von Twitter. Bin selbst mal gespannt.

Twitter

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wuppertaler-sp.de jetzt online

Januar 2nd, 2008

Screenshot Wuppertaler Schülerparlament (wuppertaler-sp.de)

Die Homepage des Wuppertaler Schülerparlamentes ist ab sofort unter http://wuppertaler-sp.de/ erreichbar.

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AStA Homepage online

November 25th, 2007

AStA Homepage

Eigentlich ist die Seite schon etwas länger online, aber nun endlich kündige ich dies auch hier an ;)

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