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	<title>Andreas Helsper</title>
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	<description>Film = Leben, 24 mal pro Sekunde.</description>
	<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:06:02 +0000</pubDate>
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		<title>Wuppertal: Desaster hausgemacht</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 10:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Filmstadt]]></category>

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		<category><![CDATA[Perspektive]]></category>

		<category><![CDATA[Peter Jung]]></category>

		<category><![CDATA[Westdeutsche Zeitung]]></category>

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		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich in der Westdeutschen Zeitung ein Interview mit Oberb&#252;rgermeister Peter Jung gelesen.
Ich bin doch sehr erstaunt &#252;ber seine Schuldzuweisung an Bund und Land. Sicherlich haben auch die einen Anteil an der Misere, das Beispiel Filmf&#246;rderung aber ist ein deutlicher Beleg f&#252;r das eigene Versagen der Stadt. Filmemacher kommen nicht wegen, sondern trotz der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich in der Westdeutschen Zeitung ein <a href="http://www.wz-wuppertal.de/?redid=775380">Interview</a> mit Oberb&#252;rgermeister Peter Jung gelesen.</p>
<p>Ich bin doch sehr erstaunt &#252;ber seine Schuldzuweisung an Bund und Land. Sicherlich haben auch die einen Anteil an der Misere, das Beispiel Filmf&#246;rderung aber ist ein deutlicher Beleg f&#252;r das eigene Versagen der Stadt. <a href="http://www.wz-newsline.de/?redid=241015">Filmemacher kommen nicht wegen, sondern trotz der Stadt und ihrer Marketing GmbH</a>. Verpasste Profilbildung. Hier sind weder Bund noch Land gefragt, sondern Jung selbst. Und genau das ist der entscheidende Punkt. Der Stadt fehlt eine Perspektive, ein Plan, eine Vision f&#252;r die Zukunft. An dieser Perspektive m&#252;ssen Oberb&#252;rgermeister, Verwaltung, Politik und B&#252;rgerinnen und B&#252;rger erst noch arbeiten. </p>
<p>Es gibt viele sicherlich viele gute Ideen, es gibt viele kluge K&#246;pfe. Bisher kenne ich aber noch keinen Beitrag, der so etwas wie ein Deutschlandplan f&#252;r Wuppertal sein k&#246;nnte.</p>
<p>Ganz schlimm ist in diesem Zusammenhang auch das so genannte B&#252;ndnis gegen das Totsparen, eine Initiative der Linkspartei. Sp&#228;tr&#246;misch dekadent und urkonservativ wird hier an allem festgehalten, Ver&#228;nderungen werden abgelehnt. Die Bewegung ist eine Protestbewegung, keine Bewegung f&#252;r eine Perspektive und eine Zukunft. Genau das aber fehlt in Wuppertal.</p>
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		<title>Kennt ihr den Taumelk&#228;fer?</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<category><![CDATA[Landtagswahl]]></category>

		<category><![CDATA[NRW]]></category>

		<category><![CDATA[Rüttgers]]></category>

		<category><![CDATA[Taumelkäfer]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennt ihr den Taumelk&#228;fer? R&#252;ttgers ist ein Taumelk&#228;fer. Er wackelt und taumelt durch die Parteienlandschaft. Er ist blind, rennt durch die Gegend und sagt &#8220;So geht es nicht weiter&#8221;, bis er Widerstand sp&#252;rt. Dann rennt er weiter in die andere Richtung. Und st&#246;&#223;t wieder irgendwo an und sagt &#8220;So geht es nicht weiter&#8221;.
Jetzt kennt R&#252;ttgers [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr den Taumelk&#228;fer? R&#252;ttgers ist ein Taumelk&#228;fer. Er wackelt und taumelt durch die Parteienlandschaft. Er ist blind, rennt durch die Gegend und sagt &#8220;So geht es nicht weiter&#8221;, bis er Widerstand sp&#252;rt. Dann rennt er weiter in die andere Richtung. Und st&#246;&#223;t wieder irgendwo an und sagt &#8220;So geht es nicht weiter&#8221;.</p>
<p>Jetzt kennt R&#252;ttgers diese Umfragen, er st&#246;&#223;t auf Widerstand und sagt &#8220;So geht es nicht weiter, rot-rot ist schlecht f&#252;r die Menschen und die SPD plant einen Wahlbetrug&#8221;. Herr R&#252;ttges ist nur ein Taumelk&#228;fer, der auf Widerstand gesto&#223;en sind. Keine Sorge, schon bald wechselt er wieder die Richtung.</p>
<p><object width="640" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/iLF3bYUvQ3c&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/iLF3bYUvQ3c&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="385"></embed></object></p>
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		<title>&#8220;Die Abschaffung der Geb&#252;hren schadet den Studierenden&#8221;?</title>
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		<comments>http://www.andreas-helsper.de/die-abschaffung-der-gebuehren-schadet-den-studierenden/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 10:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeit Online schreibt zur Abschaffung der Studiengeb&#252;hren im Saarland: &#8220;Die Abschaffung der Geb&#252;hren schadet den Studierenden&#8221;
Ich habe den Artikel bei Zeit.de kommentiert:
Der Artikel ist insofern fragw&#252;rdig, als dass die Rechtslage zumindest in NRW so ist, dass Studiengeb&#252;hren (sinnvollerweise) nicht f&#252;r Posten ausgegeben werden d&#252;rfen, die langfristig sind. Das sind aber Stellen f&#252;r Professorinnen und Professoren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit Online schreibt zur Abschaffung der Studiengeb&#252;hren im Saarland: &#8220;<a href="http://www.zeit.de/2010/08/Kommentar-Studiengebuehren">Die Abschaffung der Geb&#252;hren schadet den Studierenden</a>&#8221;</p>
<p>Ich habe den Artikel bei Zeit.de <a href="http://www.zeit.de/2010/08/Kommentar-Studiengebuehren?commentstart=1#cid-581412">kommentiert</a>:</p>
<blockquote><p><em>Der Artikel ist insofern fragw&#252;rdig, als dass die Rechtslage zumindest in NRW so ist, dass Studiengeb&#252;hren (sinnvollerweise) nicht f&#252;r Posten ausgegeben werden d&#252;rfen, die langfristig sind. Das sind aber Stellen f&#252;r Professorinnen und Professoren, also d&#252;rfen sie nicht aus Studiengeb&#252;hren bezahlt werden. Genau das w&#228;re aber notwendig. Wenn hier also geschrieben wird, dass &#8220;Tausende zus&#228;tzlicher Dozenten&#8221; eingestellt worden sind, dann sind das befristete Stellen mit Lehrschwerpunkt. Ich mag den Ausdruck nicht, aber Verdi spricht in diesem Zusammenhang vom&#8221; wissenschaftlichen Prekariat&#8221;. Es ist offen, wie es gute Forschung geben soll, wenn sich junge Wissenschaftler von Semester zu Semester um eine Stelle mit Lehrschwerpunkt k&#252;mmern m&#252;ssen. Der Artikel ignoriert au&#223;erdem, dass durch Umverteilungen einige Universit&#228;ten finanziell deutlich schlechter dastehen als vor Einf&#252;hrung der Studiengeb&#252;hren. Durch sie haben die Universit&#228;ten zwar viel Geld zur Verf&#252;gung, d&#252;rfen es strukturell aber nicht ausgeben. Arm, trotz Geld.</em></p></blockquote>
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		<title>Same Same But Different</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 21:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kino / Film]]></category>

		<category><![CDATA[Detlev Buck]]></category>

		<category><![CDATA[HIV]]></category>

		<category><![CDATA[Kambodcha]]></category>

		<category><![CDATA[Kino]]></category>

		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<category><![CDATA[Same Same But Different]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor kurzem war ich im Kino. Same same But Different, ein Film von Detlev Buck. Ein Junge fliegt nach seinem Abitur nach Kombodcha und verliebt sich dort in ein M&#228;dchen, eine ehemalige Prostituierte mit HIV. Eine wahre Geschichte.
Einer der ersten Gedanken danach: Toller Film, aber was wei&#223; ich jetzt &#252;ber Kambodcha? Nichts. Nichts neues, nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.andreas-helsper.de/wp-content/uploads/2010/02/ben_und_sreykeo_auf_moto.jpg" alt="" title="Ben und Sreykeo - Same Same but Different © Delphi Filmverleih" /></p>
<p>Vor kurzem war ich im Kino. <em><a href="http://samesame-themovie.com">Same same But Different</a></em>, ein Film von Detlev Buck. Ein Junge fliegt nach seinem Abitur nach Kombodcha und verliebt sich dort in ein M&#228;dchen, eine ehemalige Prostituierte mit HIV. Eine wahre Geschichte.</p>
<p>Einer der ersten Gedanken danach: Toller Film, aber was wei&#223; ich jetzt &#252;ber Kambodcha? Nichts. Nichts neues, nat&#252;rlich Armut, Bagpacker, Prostitution und Aids. Um Deutschland und Kambodcha geht es, um die Unterschiede der beiden L&#228;nder. Ein Schild warnt vor Landminen, direkt in der ersten Sequenz. Das Land hat einen B&#252;rgerkrieg hinter sich, wie aber doch so viele L&#228;nder. Wie ist das politische System in Kambodcha? Wie gro&#223; ist das Land, ist Phnom Penh die einzige Stadt?</p>
<p>Aber ist das denn &#252;berhaupt so wichtig? Nein! Wir erfahren viel &#252;ber das Land, &#252;ber die Menschen dort. &#220;ber deutsche Touristen, ihr Verhalten. &#220;ber Rammstein in der Disko, &#252;ber eine Prostituierte, die deutsch von „ihrem ersten Kunden“ gelernt hat. Die Medikamentenversorgung ist schlecht, die Armut gro&#223;. Die Famile hat einen hohen Wert, man sorgt f&#252;reinander. Wir sehen Originalschaupl&#228;tze.</p>
<p>Tats&#228;chlich spielt das politische System gar keine Rolle. Mehr &#252;ber Kambodcha kann man ja bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kambodscha">Wikipedia</a> lesen. Same Same but different ist ein richtig guter Film. Es gibt gute Bilder, einen guten Soundtrack und eine gute Story. Der Film macht neugierig, auf die Welt, auf fremde L&#228;nder und auf das Leben.</p>
<p>Sreykeo und Benjamin haben sich &#252;brigens 2002 kennengelernt, 2006 geheiratet und heute zwei gesunde Kinder.</p>
<p><object width="640" height="505"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/APy0DSrcB6g&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/APy0DSrcB6g&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="505"></embed></object></p>
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		<item>
		<title>WZ: Kommentar nach falscher Berichterstattung gel&#246;scht</title>
		<link>http://www.andreas-helsper.de/wz-kommentar-nach-falscher-berichterstattung-geloescht/</link>
		<comments>http://www.andreas-helsper.de/wz-kommentar-nach-falscher-berichterstattung-geloescht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 11:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Haushalt]]></category>

		<category><![CDATA[Maus]]></category>

		<category><![CDATA[Robert Maus]]></category>

		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<category><![CDATA[Westdeut]]></category>

		<category><![CDATA[Wuppertal]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute berichtet die Westdeutsche Zeitung &#252;ber eine Mitteilung der SPD zum Haushaltssicherungskonzept der Stadt Wuppertal. Unter anderem zur auch zur Schlie&#223;ung des Schauspielhauses, die etwa auch bei Arne diskutiert wird. 
Im Bericht der WZ hei&#223;t es:
Damit nicht genug: Die SPD schlie&#223;t auch eine Erh&#246;hung der Elternbeitr&#228;ge f&#252;r Betreuungsangebote, die Schlie&#223;ung von Schwimmb&#228;dern oder die K&#252;rzungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute berichtet die <a href="http://www.wz-online.de/?redid=741428">Westdeutsche Zeitung</a> &#252;ber eine Mitteilung der SPD zum Haushaltssicherungskonzept der Stadt Wuppertal. Unter anderem zur auch zur Schlie&#223;ung des Schauspielhauses, die etwa auch bei <a href="http://aberaberarne.de/2010/01/25/diskussion-zu-theater-macht-reich/">Arne diskutiert</a> wird. </p>
<p>Im Bericht der WZ hei&#223;t es:</p>
<blockquote><p><em>Damit nicht genug: Die SPD schlie&#223;t auch eine Erh&#246;hung der Elternbeitr&#228;ge f&#252;r Betreuungsangebote, die Schlie&#223;ung von Schwimmb&#228;dern oder die K&#252;rzungen im Kulturbereich aus, wie SPD-Fraktionsvorsitzender Klaus J&#252;rgen Reese erkl&#228;rte.</em></p></blockquote>
<p>In der <a href="http://spd-wuppertal.de/meldungen/737/79522/Weiteres-Vorgehen-mit-der-Sparliste-der-Verwaltungsspitze.html">Pressemitteilung der SPD</a> liest sich das eigentlich anders. Auch njuuz.de, die Wuppertaler Blogzeitung, <a href="www.njuuz.de/2010/01/28/spd-lehnt-sparliste-ab-und-verlangt-zeit-fur-beratungen/">beschreibt</a> die Position richtig:</p>
<blockquote><p><em>In der n&#228;chsten Ratssitzung will die SPD verwaltungsinterne Einsparungen in H&#246;he von 35 Millionen mittragen. K&#252;rzungen im Kulturbereich und die Schlie&#223;ung des Schauspielhauses sind  f&#252;r die SPD nicht undenkbar, allerdings erst nach einer “kulturpolitischen Debatte”. Die Erh&#246;hung von Elternbeitr&#228;gen f&#252;r st&#228;dtische Betreuungsangebote und die Schlie&#223;ung von Schwimmb&#228;dern wird es f&#252;r die SPD kurzfristig auch nicht geben, da die Partei vorher “die Auswirkungen dieser Sparvorschl&#228;ge zun&#228;chst noch eingehend diskutieren und beraten” will.</em></p></blockquote>
<p>Die Berichterstattung der Westdeutschen Zeitung muss nicht weiter <a href="http://www.andreas-helsper.de/sehr-geeherter-herr-maus/">kommentiert</a> <a href="http://www.andreas-helsper.de/yeah-merkel-in-wuppertal-westdeutsche-zeitung-versagt-wieder/">werden</a>. Schlimmer ist aber, dass mein Kommentar in der Diskussion gel&#246;scht wurde. Ich habe es mir ja gedacht und ihn kopiert:</p>
<blockquote><p><em>Wor&#252;ber wird hier &#252;berhaupt diskutiert? Die Behauptung &#8220;Die SPD schlie&#223;t auch eine Erh&#246;hung der Elternbeitr&#228;ge f&#252;r Betreuungsangebote, die Schlie&#223;ung von Schwimmb&#228;dern oder die K&#252;rzungen im Kulturbereich aus&#8221; ist schlichtweg falsch, wie ein Blick in die Pressemitteilung (spd-wuppertal.de) oder etwa der Artikel auf njuuz.de zeigt. Bitte erst gr&#252;beln, dann d&#252;beln, und beim Informieren nicht nur auf die WZ verlassen.</em></p></blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>100 Worte zum iPad</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 21:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[iPad]]></category>

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		<description><![CDATA[Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.</p>
<p><em>Anmerkung: Tut mir leid, aber ich wollte einfach dabei sein&#8230;</em></p>
<p><object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YFNQE_TzQNI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YFNQE_TzQNI&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p><em>Danke an <a href="http://twitter.com/anked">Anke</a> f&#252;r den Hinweis zum Spot.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>FDP-Prinzip besser nutzen</title>
		<link>http://www.andreas-helsper.de/fdp-prinzip-besser-nutzen/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Bildung]]></category>

		<category><![CDATA[Bildungsstreik]]></category>

		<category><![CDATA[FDP]]></category>

		<category><![CDATA[Hotels]]></category>

		<category><![CDATA[Idee]]></category>

		<category><![CDATA[Kaffee]]></category>

		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe eine wunderbare Idee, wie das FDP-Prinzip besser genutzt werden kann.
Die FDP hat im letzten Jahr rund 1,1 Millionen Euro aus der Firmengruppe des Miteigent&#252;mers der Hotel-Kette M&#246;venpick erhalten. Im Gegenzug setzte die FDP in den Koalitionsverhandlungen eine Senkung der Mehrwertsteuer f&#252;r Hotels durch. Die Steuererleichterung belastet den Bundeshaushalt j&#228;hrlich mit fast einer Milliarde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine wunderbare Idee, wie das FDP-Prinzip besser genutzt werden kann.</p>
<p>Die FDP hat im letzten Jahr rund 1,1 Millionen Euro aus der Firmengruppe des Miteigent&#252;mers der Hotel-Kette M&#246;venpick erhalten. Im Gegenzug setzte die FDP in den Koalitionsverhandlungen eine Senkung der Mehrwertsteuer f&#252;r Hotels durch. Die Steuererleichterung belastet den Bundeshaushalt j&#228;hrlich mit fast einer Milliarde Euro. </p>
<p>Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es im Wintersemester 2008/2009 &#252;ber 1,996 Millionen Studierende. Wenn jeder von ihnen einen Euro an die FDP spenden w&#252;rde, w&#228;ren dies fast 2 Millionen Euro. Gem&#228;&#223; dem Faktor 10, der das Verh&#228;ltnis von Spende und Steuererleichterung im Falle der Hotels beschreibt, k&#246;nnten so schnell zwei Milliarden Euro f&#252;r das Bildungssystem druchgesetzt werden.</p>
<p>Wir h&#228;tten uns einen Teil des Bildungsstreiks also sparen k&#246;nnen, wenn wir einmal auf einen Kaffee verzichtet h&#228;tten und den Betrag gespendet h&#228;tten. Politik ist einfach, man muss nur wissen, wie es geht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Peinlichste Veranstaltung des Jahres 2010&#8243;</title>
		<link>http://www.andreas-helsper.de/peinlichste-veranstaltung-des-jahres-2010/</link>
		<comments>http://www.andreas-helsper.de/peinlichste-veranstaltung-des-jahres-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 16:04:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das am Mittwoch stattgefundene Dreik&#246;nigstreffen der FDP hat die M&#252;nchener Abendzeitung als hei&#223;en Anw&#228;rter f&#252;r die peinlichste Veranstaltung des Jahres bezeichnet. Denn: &#8220;Was Westerwelle und seine Hilfs-Marktschreier da auff&#252;hren, ist gespenstisch und schwer ertr&#228;glich.&#8221;
Die Abendzeitung weiter: &#8220;Standverm&#246;gen ist an sich ein respektabler Wert; aber es h&#228;ngt schon auch davon ab, wie durchdacht die eigene Position [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das am Mittwoch stattgefundene Dreik&#246;nigstreffen der FDP hat die <a href="http://www.abendzeitung.de/politik/meinung/157203">M&#252;nchener Abendzeitung</a> als hei&#223;en Anw&#228;rter f&#252;r die peinlichste Veranstaltung des Jahres bezeichnet. Denn: &#8220;Was Westerwelle und seine Hilfs-Marktschreier da auff&#252;hren, ist gespenstisch und schwer ertr&#228;glich.&#8221;</p>
<p>Die Abendzeitung weiter: &#8220;Standverm&#246;gen ist an sich ein respektabler Wert; aber es h&#228;ngt schon auch davon ab, wie durchdacht die eigene Position ist. (&#8230;) Wenn ein Vizekanzler stur darauf beharrt, dass genug Geld da ist, um weitere 24 Milliarden Euro Steuergeschenke zu verteilen, ist das erschreckend. (&#8230;) Gelegentlich versucht die Au&#223;enwelt, die FDP von der Existenz der Wirtschaftskrise, Dingen wie Plus und Minus und anderen schn&#246;den Bestandteilen der Wirklichkeit zu &#252;berzeugen – bisher mit wenig Erfolg&#8221;. Es w&#228;re &#8220;begr&#252;&#223;enswert, wenn sich die Regierung so langsam mal wieder mit den tats&#228;chlichen Problemen besch&#228;ftigen w&#252;rde&#8221;. Dem ist nichts mehr hinzuzuf&#252;gen.</p>
<p>Es lohnt sich, den <a href="http://www.abendzeitung.de/politik/meinung/157203">gesamten Kommentar</a> zu lesen.</p>
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		<title>Gedanken zu Vorw&#228;rts.de</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Jan 2010 21:02:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

		<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorw&#228;rts wurde am 1. Oktober 1876 als „Centralorgan“ der SPD gegr&#252;ndet. Heute werden vor allem Begriffe wie Parteizeitung oder Mitgliederzeitung verwendet. Seit vielen Jahren betreibt die Zeitung unter www.vorwaerts.de ihr Online-Angebot. In den ersten Januar-Wochen diskutiert der Vorw&#228;rts &#252;ber seine Ausrichtung im Jahr 2010, insbesondere seine weiteren Online Aktivit&#228;ten.
Bereits seit seiner Gr&#252;ndung wird dar&#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorw&#228;rts wurde am 1. Oktober 1876 als „Centralorgan“ der SPD gegr&#252;ndet. Heute werden vor allem Begriffe wie Parteizeitung oder Mitgliederzeitung verwendet. Seit vielen Jahren betreibt die Zeitung unter <a href="http://www.vorwaerts.de">www.vorwaerts.de</a> ihr Online-Angebot. In den ersten Januar-Wochen diskutiert der Vorw&#228;rts &#252;ber seine Ausrichtung im Jahr 2010, insbesondere seine weiteren Online Aktivit&#228;ten.</p>
<p>Bereits seit seiner Gr&#252;ndung wird dar&#252;ber <a href="http://www.vorwaerts.de/artikel/vorwaerts-und-nicht-vergessen">diskutiert</a>, ob der Vorw&#228;rts nur das „Sprachrohr des Parteivorstandes“ oder ein selbstst&#228;ndiges Diskussionsforum sein soll, m&#246;glicherweise sogar als Korrektiv zur offiziellen und allgemeinen Parteilinie. Auch auf SPD.de gibt es <a href="http://www.spd.de/de/aktuell/nachrichten/index.html">Nachrichten</a>, die die Parteimeinung vorgeben. Deshalb hat der Vorw&#228;rts vor allen Online nur in der zweiten Variante eine Zukunft.</p>
<p>Die <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs">Vorw&#228;rts-Blogs</a> sind bereits eine hervorragende M&#246;glichkeit f&#252;r Parteimitglieder, aktuelle Themen unabh&#228;ngig und kritisch zu kommentieren und neue Themen anzuregen.  Sigmar Gabriel und Andrea Nahles m&#252;ssen dem Vorw&#228;rts die absolute redaktionelle Freiheit zusichern, denn wenn sich in der Print-Ausgabe nur die offizielle Parteilinie findet, wird das Online-Angebot kein Interesse finden. </p>
<p>In der Diskussion um die <a href="http://www.perlentaucher.de/buch/27766.html">Entstehung der tageszeitung</a> wurde die Frankfurter Allgemeine Zeitung als eine gute Zeitung bewertet, sowohl von der Substanz an Informationen, als auch von ihrer Kommentarkraft. Diese Substanz und diese Kommentarkraft sind es, die der Vorw&#228;rts viel mehr braucht. Das kann eine Redaktion nicht oder kaum leisten, wenn sie nur die Parteilinie darstellen soll. Berichte m&#252;ssen gut recherchiert sein, auf empirischen Daten beruhen, sich auf Argumenten st&#252;tzen und Hintergrundinformationen beinhalten. Kommentare m&#252;ssen scharf und bissig sein, sie brauchen ihre eigene W&#252;rze. Diese Kommentarkraft ist besonders f&#252;r eine Oppositionspartei wichtig, sie muss aber auch selbstkritisch sein. Der <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/stimmt-doch-oder">Beitrag von Harald Martenstein</a> vom letzten Juni ist ein hervorragender Anfang.</p>
<p>Etwas mehr Satire t&#228;te dem Vorw&#228;rts &#252;brigens auch gut. Man kommt weiter, wenn man sich nicht so <a href="http://www.spiegel.de/spam/0,1518,661442,00.html">ernst</a> nimmt. Und: <a href="http://www.spiegel.de/spam/0,1518,601973,00.html">Humor ist, wenn man trotzdem lacht</a>.</p>
<p>Der Vorw&#228;rts sollte sich auf seine Qualit&#228;ten konzentrieren. Dazu z&#228;hlt eine gute hochwertige Berichterstattung in den klassischen Ressorts einer Zeitung, insbesondere Politik, Wirtschaft und Feuilleton, aber auch Lokales und Sport. Der bisherige Kulturteil sollte allerdings ganz klassisch Feuilleton hei&#223;en. Und apropos Zeitung: Kann man nicht das Format wechseln?</p>
<p>Der Sport fehlt bisher beim Vorw&#228;rts, das k&#246;nnte ja ein Projekt f&#252;r die Fu&#223;ball-Weltmeisterschaft 2010 sein: Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten berichten online &#252;ber Spiele und ihre Erlebnisse. Ein <a href="http://tipp.vorwaerts.de/">Tippspiel</a> zur Bundesliga gibt es ja schon. Ebenso k&#246;nnte es etwa eine Kolumne vom <a href="http://www.dagmar-freitag.de/">Dagmar Freitag</a> geben, die nicht nur Vorsitzende des Sportausschusses beim Bundestag ist, sondern auch Vizepr&#228;sidentin des Deutschen Leichtathletik-Verbandes.</p>
<p>Ziemlich professionell ist bei Vorw&#228;rts.de die Leiste f&#252;r die Themengebiete. Von den f&#252;nf klassischen Ressorts einer Zeitung sind hier vier vorhanden. Ich finde es gut, dass <a href="http://www.vorwaerts.de/europa">Europa</a> und <a href="http://www.vorwaerts.de/internet">Netzpolitik</a> als Unterrubriken von Politik hervorgehoben werden. Zus&#228;tzlich w&#252;rde ich mir w&#252;nschen, dass auch Bildung hier stehen w&#252;rde.</p>
<p>Vorw&#228;rts.de ist nach einem Relaunch im letzten Jahr &#252;bersichtlicher geworden, an einigen Stellen sind aber weitere Nachbesserungen notwendig. So wirkt etwa der untere Teil der Startseite gequetscht. Interessant ist, dass <a href="http://www.zeit.de">zeit.de</a> wesentlich breiter wirkt, obwohl tats&#228;chlich die gleiche Breite genutzt wird. Das Layout von zeit.de kommt ohne grafische Elemente aus. Das muss vorw&#228;rts.de nicht, der obere Teil der Startseite ist gut, luftig und &#252;bersichtlich, an anderer Stelle (etwa auch in den Artikeln) ist es zu eng. Bei Artikeln habe ich nicht das Gef&#252;hl, dass diese im Mittelpunkt stehen. Netzwerke, Tags und der Hinweis auf Kommentare geh&#246;ren unter den Artikel und die Schrift sollte gr&#246;&#223;er sein, wie bei zeit.de. In der Artikel&#252;bersicht wirken die kleinen Profilbilder der Blogs nicht so gut, die <a href="https://www.vorwaerts.de/users/andreas-helsper">Profilseiten</a> sollten daher &#252;berarbeitet werden. Sehr gut ist die Druckansicht, bei den Blogs fehlt hier dann allerdings der Autor.</p>
<p>Im Willy-Brandt-Haus gab es immer wieder &#220;berlegungen, wie <a href="http://www.meinespd.net">meineSPD.net</a> besser <a href="http://www.freitag.de/wochenthema/0939-wahlkampf-spd-wahlkampfzentrale-insider">kontrolliert</a> werden k&#246;nnte. Grund war Kritik an einem Parteivorsitzenden in dem Forum, die in den Medien zitiert wurde. Der Vorw&#228;rts l&#228;sst SPD-Mitglieder hingegen frei bloggen. Das f&#252;hrte etwa bei den <a href="http://www.vorwaerts.de/tags/internet-sperren">Internet-Sperren</a> zu massiver Kritik an der Parteilinie, bei der <a href="http://www.vorwaerts.de/tags/schuldenbremse">Schuldenbremse</a> f&#252;hrte es zu einer guten Diskussion.</p>
<p>Absolut unangenehm aufgefallen ist, dass in letzter Zeit vermehrt Presseerkl&#228;rungen von Bundestagsabgeordneten als Blog verwendet werden. Ich verstehe das Ziel, gute Qualit&#228;t und direkte Informationen aus dem Bundestag haben zu wollen. Letztendlich verfolgen aber <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pressemitteilung">Pressemitteilungen</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blog">Blogs</a> vollkommen unterschiedliche Ziele, wenn es es auch nicht auszuschlie&#223;en ist, dass sich einzelne Pressemitteilungen auch f&#252;r Blogs eignen. Pressemitteilung sollen vor allem das Interesse von Redakteuren wecken und haben eine enge stilistische Form. Blogs wiederum sind in ihrem Stil eher locker. In Pressemitteilungen geht es um die offizielle Linie der Fraktion, Blogs sind eher pers&#246;nliche Kommentare. Presseerkl&#228;rungen werden (in der Regel) von Mitarbeitern geschrieben, Blogs von den Abgeordneten selbst.</p>
<p>Schwierigkeiten bei neuen Wege der Kommunikation kennt <a href="http://programm.re-publica.de/2008/speakers/144.de.html">Volker Gassner</a>, bei Greenpeace zust&#228;ndig f&#252;r Presse, PR und New Media. In einem <a href="http://livecast.re-publica.de/">Vortrag</a> auf der „re:publica 2008“ berichtet er von Sorgen von Kolleginnen und Kollegen vor Mehrarbeit, wenn auch auch noch Blogs bedient werden m&#252;ssen. Die Ausgangslage f&#252;r Greenpeace ist &#228;hnlich der der SPD, jeder kennt den Namen und Berichterstattung in der Presse gibt es auch. Presseerkl&#228;rungen hin oder her. Es geht bei Blogs nicht um zus&#228;tzliche Arbeit, sondern darum, &#214;ffentlichkeitsarbeit auch anders zu machen.</p>
<p>Das Beispiel <a href="http://www.spdfraktion.de/">Bundestagsfraktion</a> zeigt das Dilemma, in der sich die SPD befindet. Man kann sich dar&#252;ber streiten, ob „nah bei den Menschen“ ein guter Claim ist, aber die &#214;ffentlichkeitsarbeit ist nicht nah bei den Menschen, sie ist nah an der Presse. Und das ist auf jeden Fall nicht gut, erst recht nicht f&#252;r eine Partei, die sich selbst als Mitgliederpartei bezeichnet. Die Abgeordneten sollten ihre Informationen mehr f&#252;r die eigenen Mitglieder schreiben und weniger f&#252;r die Presse. Was spricht dagegen, pers&#246;nlich und direkt zu schreiben? Diese Debatte muss der Vorw&#228;rts ansto&#223;en!</p>
<p>Der Vorw&#228;rts k&#246;nnte dazu ein hervorragendes Angebot (auch) f&#252;r Abgeordnete sein. Nat&#252;rlich m&#252;ssen diese engagiert sein, Blogs sind anders als Presseerkl&#228;rungen. Sie sind pers&#246;nlich, lockerer geschrieben und k&#246;nnen Witz enthalten. Es muss aber auch attraktiv f&#252;r Abgeordnete sein, und das sind die Blogs im Moment nicht. &#220;bersichtlich und ansprechend sind die Blogs bei <a href="http://blog.zeit.de">Zeit Online</a>, beim Vorw&#228;rts sieht es noch zu langweilig aus. Zudem ist die Benutzerfreundlichkeit (Stichwort Editor) eher schlecht. </p>
<p>Die SPD hat mehr als 513.000 Mitglieder in ganz Deutschland. Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind auf allen Ebenen aktiv. SPD.de zeigt von dieser lebendigen Partei wenig. Hier sollte der Vorw&#228;rts ansetzen. Ich stelle mir vor, wie jemand sich &#252;ber die Partei informieren will. Es gibt keine Seite, die die Partei und ihr „Parteileben“ zumindest ansatzweise gut darstellt. Vorw&#228;rts.de k&#246;nnte sich aber zu einem solchen Angebot entwickeln. <a href="http://www.vorwaerts.de/lokal">„Vor Ort“-Artikel</a> und Blogs sind eine gute Grundlage, aber das wirkliche Parteileben ist das noch nicht. Auch Diskussionen fehlen.</p>
<p>Der Vorw&#228;rts muss Motor in der Partei sein, mehr zu Schreiben, mehr an die &#214;ffentlichkeit zu treten und mehr und offener zu diskutieren. So k&#246;nnten eine Vielzahl von „Vor Ort“-Artikeln entstehen, die das Parteileben tats&#228;chlich abbilden w&#252;rden. Der Vorw&#228;rts k&#246;nnte etwa gemeinsam mit der <a href="http://www.fes.de/journalistenakademie/">Friedrich-Ebert-Stiftung</a> Seminare zum Schreiben anbieten.</p>
<p>Stefan Niggemeier <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/uebers-bloggen/">nennt</a> seinen „unstillbaren Hunger nach Aufmerksamkeit“ als Grund f&#252;r sein Bloggen, „oder, um es positiver und weniger egozentrisch zu sagen: nach Kommunikation“. Ist es nicht genau dieser Hunger nach Kommunikation das, was Sigmar Gabriel in seinem Brief an frustrierte Genossinnen und Genossen als Defizit der SPD <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/471/491834/text/">bezeichnet</a>?</p>
<p>Ein ziemlich interessantes Projekt <a href="http://www.faz.net/s/Rub4C34FD0B1A7E46B88B0653D6358499FF/Doc~E878D7F152F224C9FA602A0DAC5BCDB0E~ATpl~Ecommon~Scontent.html">ist</a> <a href="http://www.everyblock.com/">everyblock.com</a>. Die Website erzeugt automatisch journalistische Inhalte, in dem sie Informationen wie etwa Polizeiberichte automatisch auswertet. Das f&#252;r den Vorw&#228;rts interessante daran ist, dass diese Inhalte mit Orten verkn&#252;pft werden, so dass jeder schnell und einfach sehen kann, was in seiner Nachbarschaft passiert. Artikel, Blogs, vielleicht auch Termine k&#246;nnten bei vorw&#228;rts.de ebenfalls mit geografischen Daten verkn&#252;pft werden. &#220;ber eine Karte k&#246;nnten User sehen, was in der Partei in ihrer Umgebung passiert, welche Aktivit&#228;ten es gibt. Ebenso w&#228;ren Schnittstellen zu anderen Seiten der SPD interessant, damit etwa Artikel und Termine bei Vorw&#228;rts.de geb&#252;ndelt werden k&#246;nnen. </p>
<p>Das ist doch eine Vision: Vorw&#228;rts.de als zentrale Plattform f&#252;r die Partei. Ein modernes Angebot mit der M&#246;glichkeit zum Mitmachen w&#228;re auch eine Antwort f&#252;r das unbeliebte meineSPD.net. Eigene Community-Elemente k&#246;nnten mit einer Kombination aus Anwendung bei Facebook und Facebook-Connect ein modernes und umfassendes Angebot zum Mitmachen und Diskutieren ergeben. Der Vorw&#228;rts w&#228;re dann nicht mehr „Sprachrohr des Parteivorstandes“, sondern ein ein selbstst&#228;ndiges Diskussionsforum. Eine gemeinsame Strategie von Parteivorstand, Bundestagsfraktion und Vorw&#228;rts ist dazu unbedingt notwendig.</p>
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		<title>Feedback zu Vorw&#228;rts.de</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 20:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

		<category><![CDATA[Websites]]></category>

		<category><![CDATA[SPD]]></category>

		<category><![CDATA[Vorwärts]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Vorw&#228;rts m&#246;chte den Begriff der Agenda 2010 neu beleben, versehen ist dieses Wortspiel mit einem Zwinkern. Es geht darum, Vorw&#228;rts.de zu ver&#228;ndern. Dazu sollen vor Leserinnen und Leser ihr Feedback geben. Karsten Wenzlaff aus der Online-Redaktion stellt das ganze im Video vor:

Mein Artikel dazu, mein Kommentar ist so gut wie fertig und erscheint morgen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://www.vorwaerts.de/blogs/eure-meinung-zu-vorwaertsde">Vorw&#228;rts m&#246;chte den Begriff der Agenda 2010 neu beleben</a>, versehen ist dieses Wortspiel mit einem Zwinkern. Es geht darum, Vorw&#228;rts.de zu ver&#228;ndern. Dazu sollen vor Leserinnen und Leser ihr Feedback geben. Karsten Wenzlaff aus der Online-Redaktion stellt das ganze im Video vor:</p>
<p><object width="560" height="340"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sJtwGAb2GRs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sJtwGAb2GRs&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="560" height="340"></embed></object></p>
<p>Mein Artikel dazu, mein Kommentar ist so gut wie fertig und erscheint morgen Nachmittag.</p>
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