Dani Levy dreht „Das Leben ist zu lang“
Das ist mal eine schöne Nachricht: Heute ist der erste Drehtag für „Das Leben ist zu lang“, der neue Film von Dani Levy.
Dani Levy war Schauspieler und Regisseur und gründete 1994 gemeinsam mit Stefan Arndt, Wolfgang Becker und Tom Tykwer die Produktionsfirma X Filme Creative Pool, die seit 2000 auch Filme vertreibt. Ein Blick in die Filmdatenbank lohnt sich.
Bekannt ist Dani Levy vor allem aber durch seine Komödien „Alles auf Zucker!“, einer jüdischen Familienkomöde, und „Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler“. Vor allem letzterer machte ihn bekannt, schließlich war der Film, in dem Helge Schneider Adolf Hitler spielt, höchst umumstritten. Verständlich, aber nicht begründet. Beide Filme sind absolut gelungen.
Deshalb freue ich mich auf den neuen Film, der ab heute in Berlin und Italien gedreht wird. Auch in diesem Film geht es wieder um die Suche nach dem oft so schwer zu findenden Familienglück. Seine Kulisse diesmal: Die Film- und Fernsehbranche. In der offiziellen Beschreibung heißt es: „Der krisengeschüttelte, jüdische Filmregisseur Alfi Seliger treibt durch das Chaos seines Lebens als Künstler, Familienvater und Sohn einer exzentrischen Mutter. Sein eskalierendes Desaster inmitten der deutschen Filmszene erreicht mit einem theatralisch-hilflosen Selbstmordversuch seinen Höhepunkt. Alfi überlebt – doch er erwacht nur scheinbar in seinem alten Leben…“
Die Darstellerliste ist interessant. Als ich Yvonne Catterfeld habe ich mich zuerst erschrocken, bei Kurt Krömer musste ich lachen. Was für eine Mischung! Die Hauptrolle spielt Markus Hering, festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater und mehrfacher Preisträger, unter anderem als Bester Bühnendarsteller. Das scheint gut zu werden. Außerdem sind Meret Becker, Veronica Ferres, Udo Kier, Elke Sommer, Heino Ferch, Steffen Groth und Justus von Dohnanyi dabei.
Übrigens auch interessant: Die Finanzierung wurde maßgeblich unterstützt durch das Medienboard Berlin-Brandenburg, FFA – Filmförderungsanstalt, den Deutschen Filmförderfonds und durch Mittel aus Erfolgsdarlehen des FilmFernsehFonds Bayern. Produziert wird der Film (natürlich) von X Filme Creative Pool und vom X Verleih in die deutschen Kinos gebracht.
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