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	<title>Andreas Helsper &#187; FDP</title>
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		<title>Schulpolitik: Hamburg, NRW und Hafke</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 14:39:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am Sonntag wurde in Hamburg über die Schulreform der Schwarz-Grünen Landesregierung abgestimmt. Kern der Reform war die Verlängerung der Grundschule bis zur 6. Klasse sowie das Schaffen von so genannten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag wurde in Hamburg über die Schulreform der Schwarz-Grünen Landesregierung abgestimmt. Kern der Reform war die Verlängerung der Grundschule bis zur 6. Klasse sowie das Schaffen von so genannten Stadtteilschulen, die neben dem Gymnasium bestehen sollte. Auf dem Gymnasium soll das Abitur (wie bisher) nach zwölf Schuljahren erreichbar sein, auf der Stadtteilschule werden hingegen 13 Jahre benötigt. Die Stadtteilschule ist sozusagen eine kleine Version einer &#8220;<em>intelligent differenzierenden Einheitsschule</em>&#8220;, wie sie Stephan A. Jansen, Präsident der privaten Zeppelin University, im letzten Jahr in einem <a href="http://www.cicero.de/97.php?ress_id=10&#038;item=4450">Artikel im Cicero</a> gefordert hat.</p>
<p>In Hamburg hat die FDP den Einzug in die Hamburgische Bürgerschaft verpasst, natürlich erhofft sich die FDP dort durch die Unterstützung des Volksentscheid etwas Aufwind in eigener Sache. Aber auch in Nordrhein-Westfalen will die hiesige FDP Stimmung gegen die neue rot-grüne Landesregierung machen &#8211; bei der letzten Landtagswahl hat die Partei ihr Ergebnis im Vergleich zur Bundestagswahl innerhalb von wenigen Monaten mehr als halbiert.</p>
<p>Der FDP Landesverband spricht auf <a href="http://twitter.com/fdp_nrw/status/18861876163">Twitter</a> von einem &#8220;<em>grünen Feldzug gegen die Gymnasien</em>&#8221; und einer &#8220;<em>deutlichen Warnung für Rot-Grün in NRW</em>&#8220;. Und auch der Wuppertaler Landtagsabgeordnete Marcel Hafke, der bis vor kurzem noch Vorsitzender der JuLis in NRW war, <a href="http://twitter.com/marcelhafke/status/18899132361">meldet</a> sich zu Wort: &#8220;<em>Bin über den Volksentscheid in Hamburg glücklich. In NRW bin ich bereit einen Volksentscheid zu unterstützen. Gegen die Einheitsschule!</em>&#8221;</p>
<p>Völlig ungeachtet bleibt dabei die Sache. Und die eigenen Positionen. Denn in der Beibehaltung des jetztigen Systems steht die CDU in NRW ganz schön einsam da &#8211; denn anders als in Hamburg ist man hier nicht zu Änderungen bereit. In einem Interview mit dem Westfalen-Blatt vom 9. März 2010 erklärt der Landesvorsitzende Andreas Pinkwart von der FDP-Position:</p>
<p><em>&#8220;Die FDP fordert eine regionale Mittelschule. Regionale Schulträger erhalten die Freiheit, unter dem Dach dieser Mittelschule Haupt-, Real- und Gesamtschulen zusammenzuführen. Das ist ein zusätzliches Angebot zum Gymnasium mit der Perspektive für die Schüler, die Hochschulreife zu erlangen.&#8221;</em></p>
<p>Vielleicht kann Herr Hafke den Bürgerinnen und Bürgern einmal den Unterschied zwischen dem Modell in Hamburg und den Forderungen der FDP in NRW erklären. </p>
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		<title>Drogen und Koalitionen in NRW</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kein Thema wird zurzeit mehr diskutiert: Die Koalitionsmöglichkeiten nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Für Rot-Grün hat es, wenn auch knapp, nicht gereicht, und die Schwarz-Gelbe wurde deutlich abgestraft. So verlor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.andreas-helsper.de/wp-content/uploads/2010/05/bolivien.jpg" alt="" title="bolivien" width="250" height="219" class="alignright size-medium wp-image-420" /><br />
Kein Thema wird zurzeit mehr diskutiert: Die Koalitionsmöglichkeiten nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen. Für Rot-Grün hat es, wenn auch knapp, nicht gereicht, und die Schwarz-Gelbe wurde deutlich abgestraft. So verlor die CDU im Vergleich zur Landtagswahl 2005 10,3 Prozent. Die FDP konnte ihr Ergebnis im Vergleich zur Landtagswahl 2005 zwar in etwa halten, erhielt bei der Bundestagswahl 2009 in NRW noch 14,9 Prozent der Zweitstimmen.</p>
<p>Die FDP befindet sich in einer Krise, die neusten Umfrageergebnisse belegen dies. Wie hart solche Zeiten sind, das kann ich als Sozialdemokrat bezeichnet. Natürlich sollte man Umfragen nicht allzu ernst nehmen, aber eine deutliche Aussage haben sie schon, denn sie beschreiben das Ansehen der Partei. Noch am 27. September des letzten Jahres flog die FDP hoch, seit dem 28. September fällt sie tief.<br />
Der Abgang ist auch personell begründet: Westerwelle spricht kein Englisch, Brüderle küsst lieber Weinköniginnen und Niebel besetzt ein Ministerium, dass er vor der Wahl noch abschaffen wollte.<br />
Die Forderung nach einem „einfacheren, niedrigen und gerechteren Steuersystem“ wollte Westerwelle plötzlich nicht mehr wiederholen, klare Aussagen dazu fehlten im Koalitionsvertrag schließlich. Heute sind Steuersenkungen bis 2013, und damit ein zentrales FDP-Ziel, auf Eis gelegt. Auch eine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke wackelt zurzeit – Minister Röttgen sucht lieber die Nähe zu den Grünen. Das Ja zur Finanztransaktionssteuer schließlich gibt der FDP den Rest. Durchsetzen konnte sich die FDP lediglich bei Steuersenkungen für Hotels – gekaufte Klientelpolitik.<br />
Profilieren möchte die FDP sich jetzt als Bollwerk gegen die Kommunisten, gegen ein rot-grün-rotes Bündnis. Dafür verzichtet die FDP auf Mitspracherechte in einer progressiven Ampel-Koalition, in der die FDP sich insbesondere etwa als mittelstandsfreundliche Partei profilieren könnte. Glaubt man dem Flurfunk der Landespolitik war diese Entscheidung innerhalb der FDP-Fraktion höchst umstritten. Die Position der FDP könnte sich aber ändern, wenn Pinkwart, der nach der Wahl durch einen offenbar wenig durchdachten hin-und-her-Kurs aufgefallen ist, in Berlin neuer Wirtschaftsminister wird.</p>
<p>Wirklich beruhigt bin ich über das Scheitern der Sondierungsgespräche mit der Linkspartei. Die Äußerungen zur DDR und die Darstellung als „sehr demokratisch“ (Gunhild Böth) finde ich überaus beunruhigend. Die linke Bundestagsabgeordnete Halina Wawzyniak findet es <a href="http://blog.wawzyniak.de/?p=3220">„nicht wirklich nachvollziehbar“</a>, dass die Linkspartei hier eine Erklärung zum Erklärung zum DDR-Unrecht aus Thüringen nicht unterschreiben wollte. Der Landtagsfaktion der Linkspartei empfehle ich einen Besuch der Gedenkstätte zentralen Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen. Gleichzeitig ist die Kritik an Polizeigewalt in der Linkspartei außerordentlich beliebt, das ist durchaus etwas absurd.<br />
Seltsam finde ich aber auch die Forderungen der Linkspartei, die aus einem internen Dokument hervorgehen. Dort findet sich in etwa die Forderung nach einer 50% Quote für Frauen im Öffentlichen Dienst. Ich weiß nicht, wie lange nur männliche Grundschullehrer eingestellt werden müssen, um diese Quote zu erfüllen. Für eine Strukturreform der Universitäten möchte die Linkspartei die Gewerkschaft Verdi einbeziehen, nicht aber die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Klar, denn Partei- und Fraktionschef Zimmermann ist Geschäftsführer bei Verdi. Bei der FDP nennen wir so etwas Klientelpolitik.<br />
In den Forderungen sind vor allem Prüfaufträge und Fragezeichen zu finden, insbesondere bei Finanzierungsfragen. Die konkreteste Aussage zur Finanzierung findet sich bei der Forderung nach Abschaffung der Studiengebühren: „Umschichtungen im Landeshaushalt“. Völlig unklar ist, was umgeschichtet werden soll. Bei Einsparungen etwa beim Landespersonal sperrt sich die Linkspartei grundsätzlich. Die vielen Fragezeichen werfen aber auch eine weitere Frage auf: Wie soll eine Partei, die derart wenig Konkretes anzubieten hat, kompetentes (Regierungs-)Personal rekrutieren? Zur Finanzierung erwartet die Linkspartei einen Vorschlag von SPD und Grünen, der dann von der Linkspartei auf einen Politikwechsel untersucht werden soll, weiter vorne liest man die Forderung nach einer Partnerschaft auf Augenhöhe.<br />
Regieren könnte man mit der Linkspartei vielleicht Absurdistan, aber ein Bundesland wie NRW sicherlich nicht.</p>
<p>Besonders schade und ärgerlich finde ich, dass für eine rot-grüne Mehrheit nicht gereicht hat. Vor Augen führen muss man sich aber, dass lediglich ein Sitz gefehlt hat, also in etwa 40.000 Stimmen für die SPD oder für die Grünen. Stattdessen gibt es 121.046 Zweitstimmen für die Piraten, 48.099 Zweitstimmen für die Tierschutzpartei, aber auch 435.627 Zweitstimmen für die Linkspartei. Nehmen wir die Stimmen der Tierschutzpartei heraus, verbleiben etwa 550.000 Stimmen für einen Politikwechsel in NRW, die aber strategisch so verteilt wurden, dass eben dieser verhindert oder zumindest sehr erschwert wurde.<br />
Beispielhaft kann hier Die Linke genannt werden. Auf sie entfallen 435.627 Zweitstimmen und 415.241 Erststimmen, das heißt, dass nur etwa 20.000 Personen ihre Erststimme einer anderen Partei, etwa der SPD, gegeben haben, obwohl diese größere Chancen auf das direkte Mandat hätten. Im Wahlkreis Solingen I etwa gewann der Kandidat der CDU mit etwa 300 Stimmen Vorsprung, der Kandidat der Linken verhalt der CDU somit mit seinen 3.462 Stimmen. Geholfen hat ebenso der Kandidat der Piraten mit 1.024 Stimmen. Bei den Piraten ist es im Übrigen spannend, dass die Partei in manchen Wahlkreisen mehr Erst- als Zweitstimmen erhalten hat. Diese Ursache ist zu untersuchen!</p>
<p>Interessant sind aber die Farbenspiele, die sich durch die unterschiedlichen Koalitionen ergeben. Eine klassische NRW-Koalition wäre ein Bündnis von SPD und Grünen, schließlich sind das die Farben des Wappens. Den Begriff der Ampel finde ich überaus langweilig, farblich sollten wir diese Konstellation Bolivien-Koalition nennen. Das hier angebaute Koka würde auch vielen Sozialdemokraten helfen, mit der ungeliebten FDP zu Recht zu kommen, so hat das in den Blättern enthaltene Kokain-Alkaloid eine aufmunternde Wirkung. Über die Wirkung von Pflanzen bei einer Jamaika-Koalition brauche ich nicht zu schreiben, im Shop der Grünen Jugend sind kleine Tütchen schließlich schon erhältlich. Auch der Grüne Parteivorsitzende Cem Özdemir bemerkte kürzlich, dass bei der FDP vermutlich harte Drogen am Werk seien, wobei die Grünen nur für eine Legalisierung von weichen Drogen seien. Weiterhin ergibt sich die Möglichkeit einer Afghanistan-Koalition, das Land ist der weltweit größte Produzent von Opium, dem Grundstoff für Heroin. Der Gedanke, SPD und Grüne mit der CDU als Juniorpartner (Große Koalition: CDU und CSU zusammen mit der SPD als Juniorpartner) hat zurzeit den größten Charme. Verhandelt werden soll jetzt aber eine Ägypten-Koaliton. Farben der Flagge sind schwarz, weiß und rot. Das weiß kommt allerdings nicht zum Tragen, weil die Tierschutzpartei (Logo mit viel weiß) nur 48.099 Stimmen erhalten hat und somit nicht im Landtag ist. Drogen aller Art sind in Ägypten streng verboten, es wird also so oder so hart. Michael Spreng <a href="http://www.sprengsatz.de/?p=3402">empfiehlt</a> währenddessen eine Mosambik-Koalition (schwarz, rot, gelb und grün) und bemerkt ganz zutreffend: „In der Flagge Mosambiks ist auch eine Kalaschnikow. Aber die passt ganz gut zu den innerparteilichen Auseinandersetzungen, die in SPD und CDU zu erwarten sind.“.</p>
<p>Eine Minderheitsregierung oder ein Regierungen aus der Opposition (die jetzige Regierung bleibt geschäftsführend im Amt) halte ich für schwierig. Bei schweren Entscheidungen, etwa zu Einsparungen, die durch geringere Steuereinnahmen, die neue Schuldenbremse, aber auch durch Umschichtungen im Haushalt notwendig werden, ist es außerordentlich schwierig, Mehrheiten im Landtag zu finden – schließlich hat jede Fraktion ihre Interessen und keiner die Verantwortung. Beispielhaft ist die Abschaffung von Bildungsgebühren (also auch der Studiengebühren), denn auch für diese sind Umschichtungen notwendig, weil die fehlenden Einnahmen an Universitäten nicht wegfallen und bei Kitas nicht auf die Kommunen abgeschoben werden dürfen. Und wo diese Umschichtungen stattfinden sollen, da haben die fünf Fraktionen vermutlich sechs verschiedene Meinungen. </p>
<p>Neuwahlen sind unterdessen ebenfalls außerordentlich unbeliebt – zu Recht. Denn nicht nur, dass die Parteien sich einen weiteren Wahlkampf finanziell und vom Aufwand her gar nicht leisten können, im Parlament haben vier demokratische Parteien zusammen eine Mehrheit von über 90 Prozent. Und demokratische Parteien müssen miteinander reden und arbeiten können.</p>
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		<title>FDP-Prinzip besser nutzen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jan 2010 11:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich habe eine wunderbare Idee, wie das FDP-Prinzip besser genutzt werden kann. Die FDP hat im letzten Jahr rund 1,1 Millionen Euro aus der Firmengruppe des Miteigentümers der Hotel-Kette Mövenpick [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine wunderbare Idee, wie das FDP-Prinzip besser genutzt werden kann.</p>
<p>Die FDP hat im letzten Jahr rund 1,1 Millionen Euro aus der Firmengruppe des Miteigentümers der Hotel-Kette Mövenpick erhalten. Im Gegenzug setzte die FDP in den Koalitionsverhandlungen eine Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels durch. Die Steuererleichterung belastet den Bundeshaushalt jährlich mit fast einer Milliarde Euro. </p>
<p>Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es im Wintersemester 2008/2009 über 1,996 Millionen Studierende. Wenn jeder von ihnen einen Euro an die FDP spenden würde, wären dies fast 2 Millionen Euro. Gemäß dem Faktor 10, der das Verhältnis von Spende und Steuererleichterung im Falle der Hotels beschreibt, könnten so schnell zwei Milliarden Euro für das Bildungssystem druchgesetzt werden.</p>
<p>Wir hätten uns einen Teil des Bildungsstreiks also sparen können, wenn wir einmal auf einen Kaffee verzichtet hätten und den Betrag gespendet hätten. Politik ist einfach, man muss nur wissen, wie es geht.</p>
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		<title>Pinkwart: Kindergeld statt Nebenjob?</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 22:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer heute die  Zeitung gelesen hat, staunte nicht schlecht: NRW-Forschungsminister möchte das Kindergeld demnächst direkt an die Studierenden auszuzahlen. „Auf diese Weise müssten sich die jungen Menschen ihr Studium nicht mehr durch Nebenjobs finanzieren“, sagte Pinkwart in einem <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:fdp-vorstoss-kindergeld-soll-direkt-an-studenten-gehen/50054876.html">Interview mit der <em>Financial Times Deutschland</em></a>.</p>
<p>Ein wunderbares Beispiel dafür, dass der Minister den Sinn für die Realität verloren hat. </p>
<p>Das Kindergeld beträgt 164 Euro, ab 2010 sind es 184 Euro. Mit einem Verzicht auf die Senkung der Mehrwertsteuer für Hotels hätte das Kindergeld übrigens um weitere 20 Euro erhöht werden können. Eine direkte Auszahlung hilft tatsächlich einigen Studierenden, in der Regel erhalten Studierende das Geld aber auch schon heute. </p>
<p>Um zu zeigen, dass Pinkwart Unsinn redet, hilft ein Blick auf die <a href="http://www.innovation.nrw.de/hochschulen_und_forschung/hochschulrecht/gesetze/index.php">Gesetze</a> seiner Regierung, insbesondere die in seinem Zuständigkeitsbereich. Es war schließlich Pinkwart selbst, der Studiengebühren in Höhe von 500 Euro pro Semester eingeführt hat. Dazu kommen Semesterbeiträge in Höhe von 207,77 Euro pro Semester (an der Universität Wuppertal, an anderen Universitäten etwa gleich hoch). Die Belastung pro Jahr liegt für Studierende also bei 1.415,52 Euro, von denen Pinkwart 1.000 Euro selbst eingeführt hat. Nehmen wir an, die Beträge fallen nicht vom Himmel, sondern müssen monatlich angespart werden. Dies sind 117,96 Euro. Verbleiben vom Kindergeld (ab 2010)  noch 46,04 Euro. Kein Problem, das reicht für Bücher, Papier und Kopien. Blöd nur, dass Studierende auch essen und wohnen müssen. </p>
<p>Natürlich gibt es das BAföG. Pinkwart betont aber, dass es um Studierende gehe, die „keinen Anspruch auf BAföG haben oder kein Stipendium in Anspruch nehmen“ und deshalb auf „finanzielle Unterstützung ihrer Eltern und Einkünfte aus Nebenjobs angewiesen“ sind.</p>
<p>Viele Studierende sind tatsächlich von der finanziellen Unterstützung ihrer Eltern abhängig, und viele fangen mit dem Studium genau deshalb nicht an. Vor allem die hohen Gebühren schrecken nachgewiesenermaßen ab. </p>
<p>Pinkwart ruft Eltern dazu auf, ihre Kinder so zu unterstützen, dass sie ohne Nebenjob auskommen. Was ist aber mit Eltern, die von ihrem Einkommen nicht einmal selbst leben können, weil die FDP, deren stellvertretender Vorsitzender Pinkwart ist, einen Mindestlohn verhindert? Die Politik seiner Partei auf Bundesebene bezeichnet die <em>Financial Times Deutschland</em> als „<a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:kindergeld-goldene-zeiten-fuer-reiche-eltern/50033369.html">Goldene Zeiten für reiche Eltern“</a> (Siehe auch: <a href="http://www.andreas-helsper.de/schwarz-gelber-koalitionsvertrag-bildung-ist-auch-drin-was-draufsteht/">Andreas Helsper: &#8220;Schwarz-Gelber Koalitionsvertrag &#8211; Bildung: Ist auch drin was draufsteht?&#8221;</a> vom 6. November 2009).</p>
<p>&#8220;Nebenjobs sind häufig der falsche Weg für die Studienfinanzierung, denn sie schaden dem Studienerfolg“ sagte Pinkwart weiter. „Studierende sollen sich voll auf ihr Studium konzentrieren“. Sollen Studierende etwa nur das lernen, was in Vorlesungen vorgelesen wird? Natürlich gibt es Jobs wie Kellnern, die in erster Linie dem Einkommenserwerb dienen. Aber es gibt auch Werkstudenten, Studentische Hilfskräfte und Tutoren, in denen man nicht nur wichtige Schlüsselqualifikationen erlernt und das theoretische Wissen anwenden kann, sondern auch Kontakte knüpfen und über den Tellerrand blicken kann.</p>
<p>Bei der Betrachtung der Studienfinanzierung kommen wir nicht darum herum, auch das BAföG zu betrachten. Dieses wurde 1971 durch die Regierung Brandt als eingeführt und  ab 1983 durch die Regierung Kohl , an der auch die FDP beteiligt war, systematisch zurückgefahren. Pinkwart blendet das BAföG im FTD-Interview möglicherweise bewusst aus, denn unter Kohl wurde das Kindergeld auf das Einkommen angerechnet. Eine direkte Auszahlung an Studierende kann also schnell zu einer indirekten BAföG-Kürzung führen. Forschungsminister unter Kohl war übrigens Jürgen Rüttgers, und der ist heute als Ministerpräsident Chef von Pinkwart.</p>
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		<title>Schwarz-Gelber Koalitionsvertrag &#8211; Bildung: Ist auch drin was draufsteht?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 03:27:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer wieder reden Politikerinnen und Politiker über Bildung. Auch auf Bundesebene, obwohl es seit der Förderalismusreform nur geringe Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Ich möchte einen Blick darauf werfen, was Schwarz-Gelb plant und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder reden Politikerinnen und Politiker über Bildung. Auch auf Bundesebene, obwohl es seit der Förderalismusreform nur geringe Gestaltungsmöglichkeiten gibt. Ich möchte einen Blick darauf werfen, was Schwarz-Gelb plant und zeigen, dass sich hinter den Überschriften nicht wirklich viel verbirgt.</p>
<p>Der <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,48184,00.html">R&uuml;ckblick auf elf sozialdemokratische Regierungsjahre</a> ist im Bildungsbereich nicht nur gl&auml;nzend. Die Ausgaben f&uuml;r Bildung und Forschung konnten seit 1998 um &uuml;ber 72 Prozent gesteigert werden. Zudem gab es in mehreren Schritten mehr BAf&ouml;G, den Ausbildungspakt &ndash; und Bonus, ein besseres Duales System, mehr Kindergeld und vor allem das Ganztagsschulprogramm der Agenda 2010. Insbesondere letzteres hat zu einem Mentalit&auml;tswandel gef&uuml;hrt, wurde es anfangs noch von der CDU bek&auml;mpft und jetzt als Selbstverst&auml;ndlichkeit angesehen. Auf der Schattenseite steht jedoch, dass die SPD zugestimmt hat, dass dem Bund mit der F&ouml;deralismusreform weite Zust&auml;ndigkeiten f&uuml;r Bildungspolitik entzogen werden.</p>
<p>Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP hat jetzt die &Uuml;berschrift &bdquo;Wachstum, Bildung, Zusammenhalt&ldquo;. Dass CDU/CSU im Jahr 2009 Bildung als &Uuml;berschrift f&uuml;r ihren Koalitionsvertrag w&auml;hlen, nachdem sie eben 2006 dem Bund die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r eben diese entzogen haben, ist auf den ersten Blick seltsam. Der Artikel soll einen Blick auf die Details werfen.</p>
<p>Bis 2013 sollen die Ausgaben f&uuml;r Bildung und Forschung so sehr gesteigert werden, dass das beim Bildungsgipfel im vergangenen November angegebenen Ziel, n&auml;mlich 10 Prozent vom Bruttoinlandsprodukt f&uuml;r Bildung auszugeben, erreicht wird. Mehr machten die CDU-Ministerpr&auml;sidenten damals nicht mit, weshalb der Bildungsgipfel als Entt&auml;uschung gesehen wird. Noch betr&auml;gt der Anteil nur rund 8,8 Prozent. Nach heutigem Stand w&auml;ren dies rund 25 Milliarden Euro mehr, die sich Bund und L&auml;nder teilen m&uuml;ssen. Der Bund stellt zwar insgesamt rund 12 Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung (angefangen wird 2010 mit 1,5 Milliarden Euro und soll bis 2013 auf 4,5 Milliarden Euro gesteigert werden), aber genau hier liegt auch der Knackpunkt.</p>
<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/831871">Ulrich Nu&szlig;baum, parteiloser Finanzsenator von Berlin, drohte der neuen Bundesregierung in der &bdquo;S&uuml;ddeutschen Zeitung&ldquo; bereits mit einer Verfassungsklage</a>. Die L&auml;nder h&auml;tten einen Gro&szlig;teil der geplanten Steuerentlastungen zu tragen. Auch <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,7918839,00.html?dr=1">Wolfgang B&ouml;hmer, Ministerpr&auml;sident von Sachsen-Anhalt, k&uuml;ndigte Widerstand gegen die Finanzpl&auml;ne an</a>. &bdquo;Ich halte einiges davon nicht f&uuml;r zustimmungsf&auml;hig im Bundesrat&ldquo;, sagte B&ouml;hmer im ZDF.</p>
<p>Generell <a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1501379.html">baut Schwarz-Gelb einen Schuldenstaat,</a> die &ouml;ffentliche Gesamtverschuldung wird von 1,5 Billionen auf 2,1 Billionen Euro und die Zinsbelastung von Bund, L&auml;ndern und Gemeinden um 20 Milliarden auf &uuml;ber 85 Milliarden Euro steigen. Merkel predigt mehr Geld f&uuml;r Bildung und macht den Staat durch immer h&ouml;here Zinszahlungen und Steuerentlastungen gleichzeitig handlungsunf&auml;hig.</p>
<p>Es wird in Zukunft darum gehen, die Ausgaben des Staates gering zu halten. Auch im Bildungsbereich. <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/landesfinanzminister-rechnen-bildung-klein/">Die taz zeigt, dass die L&auml;nder ihre Ausgaben f&uuml;r Bildung sch&ouml;nrechnen k&ouml;nnen</a>, wenn sie auch die Pensionen f&uuml;r Lehrerinnen und Lehrer als Bildungsausgaben definieren. So w&uuml;rde schon heute das Zehn-Prozent-Ziel erreicht. Schul- und Hochschullehrer, die w&auml;hrend der Bildungsoffensive in den Siebzigerjahren eingestellt wurden, gehen in den n&auml;chsten Jahren scharenweise in den Ruhestand, w&auml;hrend aufgrund von sinkenden Geburtenraten heute weniger Lehrerinnen und Lehrer eingestellt werden. Es ist paradox, dass von mehr Geld gesprochen wird, aber in den Bildungseinrichtungen tats&auml;chlich weniger Geld zur Verf&uuml;gung steht.&nbsp;</p>
<p>Noch in diesem Jahr m&ouml;chte sich die Kanzlerin mit den Ministerpr&auml;sidenten &uuml;ber die Verteilung der Mehrausgaben im Bildungsbereich verst&auml;ndigen. Streit und Rechentrickserei scheint vorprogrammiert.</p>
<p>CDU, CSU und FDP wollen das Kindergeld um 20 Euro erh&ouml;hen. Au&szlig;erdem hat die &nbsp;CSU die so genannte Herdpr&auml;mie durchgesetzt. Eltern, die ihre Kinder zuhause betreuen, bekommen monatlich 150 Euro. Diese Ma&szlig;nahme kostet etwa 1,6 Milliarden Euro und ist bildungspolitisch h&ouml;chst umstritten. Kritiker sprechen davon, dass gerade Kinder, die in fr&uuml;hen Jahren den Besuch von Bildungseinrichtungen dringend n&ouml;tig h&auml;tten, von diesem abgehalten werden, weil die Herdpr&auml;mie den Eltern falsche Anreize biete. Ob der JU-Vorsitzende Philip Mi&szlig;felder diese als &bdquo;<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,608940,00.html">Anschub f&uuml;r die Tabak- und Spirituosenindustrie</a>&ldquo; bezeichnen wird ist im Moment noch unklar.</p>
<p>Ein weiterer Punkt: Jeder Jugendliche, der &bdquo;ausbildungsf&auml;hig und -willig ist&ldquo;, erh&auml;lt &bdquo;die Zusage, dass er ein Ausbildungsangebot erh&auml;lt, das zu einem anerkannten Berufsabschluss&ldquo; f&uuml;hrt. Diese Aussage im Koalitionsvertrag ist interessant. Denn neben klassischer Ausbildung in Unternehmen gibt es ein breites Angebot, insbesondere an Berufskollegs, die zu verschiedensten Abschl&uuml;ssen (von Ausbildung und Abitur bis zum Berufsgrundschuljahr) f&uuml;hren. Eine Antwort f&uuml;r Abiturientinnen und Abiturienten, die auf einen Studienplatz warten, haben CDU, CSU und FDP nicht.</p>
<p>Genannt werden au&szlig;erdem Sprachtests und Weiterbildung. Ebenfalls wird die <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,40713,00.html">Idee der SPD</a> aufgegriffen, die ZVS zu einer Servicestelle f&uuml;r Universit&auml;ten umzubauen. Dieses Vorhaben scheiterte in der letzten Legislaturperiode lange am Widerstand von CDU und CSU und wurde nach Beschluss der Gro&szlig;en Koalition <a href="http://www.spdfraktion.de/cnt/rs/rs_dok/0,,48257,00.html">weiter&nbsp;verz&ouml;gert</a> . Sprachtests f&uuml;r Vierj&auml;hrige wurden bereits beim Bildungsgipfel 2008 beschlossen.</p>
<p>CDU, CSU und FDP streben ein Stipendiensystem f&uuml;r leistungsstarke Studenten an. Geplant sind 300 Euro monatlich unabh&auml;ngig vom Elterneinkommen, um Leistungsanreize zu bieten. Die eine H&auml;lfte soll die Wirtschaft aufbringen, die andere Bund und L&auml;nder gemeinsam. Angesichts der beschriebenen Finanzlage ist davon auszugehen, dass hier das letzte Wort zwischen Bund und L&auml;ndern noch nicht gesprochen ist. Das Stipendiensystem steht als auf wackeligen Beinen.</p>
<p>Bereits als 2005, als die Einf&uuml;hrung von Studiengeb&uuml;hren diskutiert wurde, hat die Wirtschaft ein umfangreiches Stipendiensystem gefordert und angek&uuml;ndigt. <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/500-euro-studiengebuehr-sind-nur-einstieg;851776">DIW-Chef Klaus Zimmermann sagte im Januar 2005 im Handelsblatt: &bdquo;Wenn das der Markt nicht aus eigener Kraft schafft, w&auml;re der Staat gefragt&ldquo;</a>. Der Staat muss jetzt einspringen, die Wirtschaft hat auch in Aufschwungsjahren nicht in Bildung investiert.</p>
<p>Eine weitere Idee ist ein Bildungskonto von Eltern f&uuml;r ihre Kinder, das vom Staat mit 150 Euro bezuschusst wird. Es ist grunds&auml;tzlich gut, wenn in Bildung investiert wird, auch privat, und der Staat hier Anreize schafft. Das Bildungskonto ist keine schlechte Idee. Angesichts von Studiengeb&uuml;hren, h&ouml;heren Kosten in Schulen (Kopiergeld, B&uuml;chergeld, Klassenfahrten&hellip;) und der steigenden Nachfrage nach Nachhilfe kann allerdings von einer Privatisierung der Bildungskosten gesprochen werden. Das Bildungskonto ist ein weiterer Schritt.</p>
<p>Zusammengefasst kann von alten Ideen und Beschl&uuml;ssen, von Worth&uuml;lsen und einer Privatisierung der Bildungskosten gesprochen werden. Der Weg in eine Bildungsrepublik sieht anders aus. Aber die &Uuml;berschrift klang gut.</p>
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		<title>Fricke und Solms haben nicht richtig gedacht.</title>
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		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 21:16:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Helsper</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internet ist schön. Web 2.0 auch. Auch viele Politiker produzieren mittlerweile Videos für das Internet, wie besispielsweise Fricke und Solms von der FDP. Der Clip ist echt nett gemacht, aber die Herren Politiker haben mal wieder nicht zu Ende gedacht.</p>
<p>Natürlich ist bei Elektro-Autos die Frage, woher die Energie kommen soll, noch nicht endgültig geklärt. Hier aber die Atomkraft wieder zu Hilfe holen ist auch falsch. Sie erzeugt zwar weniger CO2, aber die Frage der Endlagerung ist weiterhin ungeklärt. Wohin soll der ganze Atommüll? Das es zu Problemen kommt sehen wir ja im Endlager Asse. Leider fehlen Fricke und Solms hier die Antworten.</p>
<p>Wenn Deutschland aber tatsächlich ein Technologie-Land ist, und davon bin ich überzeugt, dann sollten wir die Energieeffizienz deutlich erhöhen. So können wir dann auch die Elektro-Autos mit Energie füttern. </p>
<p>Eine Verlängerung der Laufzeiten bringt nur den Energiekonzernen und ihren Aktionären etwas. Die Bürgerinnen und Bürger haben davon nichts. Die Energiepreise werden doch nicht gesenkt, lediglich die Dividende der Akionäre und die (erfolgsabhängigen) Managment-Gehälter der Energiekonzerne. Und auf den Kosten und den Gefahren der Endlagerung bleiben letzendlich die Bürgerinnen und Bürger sitzen.</p>
<p>Bitte demnächst weiterdenken. Wer sich das Video trotzdem ansehen möchte:</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/GZ5bRdTMJ6M&#038;hl=en&#038;fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/GZ5bRdTMJ6M&#038;hl=en&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
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