Beatz und Kekse schafft Bionade ab
]Das Beatz und Kekse (“plattenladen · café · bar“) in der Wuppertaler Luisenstraße hat die bekannte Bionade aus dem Programm genommen. Neben geschmacklichen und inhaltlichen Gründen (Zuckeranteil, Öko-Test Urteil nur “Befriedigend”) war vor allem die zunehmende Kommerziealisierung ausschlaggebend. Bionade indes klagte eifrig gegen vermeintliche Nachahmer, fing an, die Vertriebswege von Coca-Cola zu nutzen, ließ sich von McDonalds ins Programm aufnehmen und erhöhte erst vor kurzem drastisch seine Preise (von 59 auf 79 Cent). Begründung: „Das Original muss immer am teuersten sein“ (Bionade-Chef Peter Kowalsky zur FAZ).
Ich will nicht so tun, als wäre ich der große Warner gewesen. Aber tatsächlich bedeutet ein “Bio” im Namen nicht automatisch gut. Das Urteil der Zeitung Öko-Test zeigt, dass eben Bio nicht gleich Qualität bedeutet. Und wenn dazu noch eine Zusammenarbeit mit Coca-Cola oder McDonalds kommt, und Bionade-Chef Peter Kowalsky solche an dem amerikanischen Markt erinnerden Äußerungen von sich gibt, muss man der Bionade konsequent den Laufpass geben. Nicht nur als Cafè oder Bar, sondern auch als Verbraucher. Ich finde es gut, dass das Beatz und Kekse hier eine Vorreiterrolle einnimmt.
Alternativ gibt es jetzt Produkte von Voelkel und dem Wuppertaler FairHandelshaus GEPA. Auf diese bin ich gespannt und freue mich auf meinen nächsten Besuch im Beatz und Kekse.
Den ganzen Artikel lesen: Bye Bye Bionade!
Greenwashing – Konzerne machen jetzt auf Öko
Ich bin nur zufällig auf dieses Video gestoßen, doch es ist sehr interessant. Greenwashing ist eine kritische Bezeichnung für PR-Methoden, die darauf zielen, einem Unternehmen in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu verleihen. Da das Thema Umweltfreundlichkeit ziemlich in Mode ist, ist auch Greenwashing angesagt. Dies hat beispielsweise der Konzern Vattenfall versucht, wie im Video auch gezeigt wird. Wer Greenwashing für sich nutzen will findet im Süddeutsche Zeitung Magazin eine Anleitung zur Grünfärberei in fünf Schritten.
NO, Nokia – so nicht!
Wir brauchen Deine Unterstützung!
NOKIA plant die Stilllegung des Werkes in Bochum. Davon sind rund
2.300 Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter und weitere 1.000 Leiharbeiter direkt betroffen.
Wir wollen uns dagegen wehren und dem Unternehmen klar machen, dass die Gesellschaft ein solches Vorgehen nicht akzeptiert. Unser Ziel ist, dass das Unternehmen seine Entscheidung zurücknimmt. Menschen sind nicht zuletzt Verbraucher, die täglich neu entscheiden, welche Produkte sie kaufen. Daran sollte auch Nokia denken.
Die Zeit ist reif, sich dagegen zu wehren. Die Menschen in diesem Land akzeptieren ein so marktradikales Vorgehen nicht länger. Sie wollen nicht Marktwirtschaft pur, sondern soziale Marktwirtschaft. Diese Menschen brauchen ein Forum für ihre Stimme.
Deshalb organisieren wir den Widerstand gegen den Plan der Unternehmensleitung.
Auf unserer Internetseite www.nrwspd.de/nonokia sammeln wir Unterstützer und Stellungnahmen.
Bitte trage Dich dort unbedingt ein und unterstütze den Widerstand gegen die Schließung!
Vielen Dank
Michael Groschek
Generalsekretär der NRWSPD
Mitglied bei foodwatch

In dieser Woche bin ich Mitglied von foodwatch geworden. Für alle, die foodwatch nicht kennen: foodwatch informiert Verbraucher über Gift im Essen, über die Drahtzieher von Fleischskandalen und darüber, ob Bio wirklich Bio ist. Mit Recherchen, Kampagnen und vor Gericht kämpft foodwatch für die Rechte der Verbraucher – und vor allem für Transparenz im Markt.
Saubere, gesunde und ungiftige Lebensmittel? Leider nur ein Märchen. Die Wahrheit sieht heutzutage oftmals anders aus: Dioxine im Fleisch, Pestizide im Obst, Acrylamid in Kartoffelchips. Mit Gentechnik hergestellt, obwohl nichts davon draufsteht. Leckere Früchte auf der Verpackung, aber Geschmack von künstlichen Aromen.
Standardware statt Vielfalt. Verwirrung und Täuschung auf den Etiketten, statt Transparenz. Und Verbraucher haben kein Recht, zu erfahren, wo das Essen herkommt und was wirklich drin ist.
Auch die Preise an der Ladentheke erzählen oft nur Märchen. Abgaben und Steuern verzerren die Wahrheit. Der Kunde weiß nicht, was gut oder schlecht ist. Er zahlt dafür oft zuviel – und sogar noch mit seiner Gesundheit.
Verbraucher können allein mit ihrem Einkaufskorb die Missstände nicht ändern. Deshalb setzt sich foodwatch dafür ein, dass:
- Verbraucher unbeschwert gesunde Lebensmittel genießen dürfen.
- Verbraucher echte Qualität statt bunte Illusionen kaufen können.
- Verbraucher wissen dürfen, was sie wissen müssen.
- Verbraucher beim Essen das Sagen haben.
Eine der Kampagnen von foodwatch ist die burgerbewegung. Diese wurde auch von den Wuppertaler Jusos unterstützt, auch auf meiner Homepage gibt es einen Bericht dazu.
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